Durch die Stadt 2: Wohnungspolitischer Spaziergang durch Schwabing West
Shownotes
Hier kann man die Bilder sehen, wie einige Gebäude früher aussahen: https://www.instagram.com/p/CAFyIEGqFU6/ Erhaltungssatzungen in München: t1p.de/8nev Zum “Hohenzollernkarree”: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/sanierung-mietwohnungen-schwabing-1.4295374 Verein “Urbanes Wohnen”: http://www.urbanes-wohnen.de Initiative für den Innenhof: http://hinterhofretten.parfuss.de/ Artikel über die Mietspreisbremse: https://bit.ly/2Sk90lx Mietprobleme in der Corona-Krise: https://bit.ly/2W7NFNj Was am 28.03. anstatt der angekündigten Demo passiert ist: https://bit.ly/3bMKq4F Ein Video der ersten Spaziergang in der Maxvorstadt kann man noch hier sehen: youtu.be/h-Vet0BfP7o Hier kann man die erste Podcastfolge zum wohnungspolitischen Spaziergang durch die Maxvorstadt hören: https://soundcloud.com/petra-kelly-stiftung/durch-die-stadt-wohnungspolitischer-spaziergang-durch-die-maxvorstadt Weitere Infos unter: https://www.petrakellystiftung.de/de/2020/07/20/wohnungspolitischer-spaziergaenge-muenchen
Auflistung der besuchten Gebäude: Treffpunkt: U-bahn Haltestelle Hohenzollernplatz, Ausgang Erich-Kästner-Str. Hohenzollernkarree: Erich-Kästner-Str. 28 und Destouchesstr 81: Apianstr. 8 Fallmerayerstr: Hohenzollernstr 59 Bauerstr. 9 Block ehem. Rossini (Horscheltstraße) Zethnerstr. 31 Agnesstr. 64/66
Musik für Passagen: Music from filmmusic.io "Umbrella Pants" by Kevin MacLeod (incompetech.com) License: CC BY (creativecommons.org/licenses/by/4.0/) Musik für Intro und Outro: Music from filmmusic.io "Kool Kats" by Kevin MacLeod (incompetech.com) License: CC BY (creativecommons.org/licenses/by/4.0/)
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00:00:16: Herzlich willkommen zu den zweiten Staatsspaziergang.
00:00:19: Podcast der Petra Kelly Stiftung.
00:00:21: Wie Bernadette Felsch vom München-Erführung gleich erzählen wird, das war eine Kooperationsveranstaltung vom Münchner Forum, Münchner Initiative für ein soziales Bodenrechte, der evangelischen Stadtakademie München, das Bayern-Forum der Friedrich-Eber-Stiftung und die Petra Kelly-Stiftung, die am fünften September, zwei Jahrzehnte und neunzehnte stattgefunden hat.
00:00:40: Diese Podcast ist als Tour-Guide gedacht für diejenigen, die nicht dabei sein könnten und Interesse an der Wohnung und Baupolitik Münchens haben.
00:00:48: Wir werden mit dem Podcast dieselbe Route folgen und vor jedem Beispielsgebäude halten.
00:00:53: Ich werde Sie jedes Mal darauf hinweisen, wo wir gerade sind und wie wir hinkommen.
00:00:57: Man kann dieses Spaziergang entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad folgen und nach jeder Halt dem Podcast halten.
00:01:03: Treffbund war die U-Bahn-Haltestelle Hohenzollnenplatz, Ausgang Edich-Kessner-Straße.
00:01:08: Ich bin Kameramann oder Petra Kelly-Stiftung und wünsche euch viel Spaß beim Hören und Laufen oder Fahren.
00:01:15: Also wir machen eine Wohnungspolitische oder bodenpolitische Führung heute.
00:01:19: Das ist die vierte Kooperationsveranstaltung, die wir machen.
00:01:22: Jedes Mal ist der Andrang total groß, weil natürlich alle Leute die Frage beschäftigt, warum steigen denn die Mieten eigentlich in München immer weiter?
00:01:29: Warum kann man sich keine Wohnung mehr kaufen als normaler Mensch?
00:01:32: Und ja, meistens wird so getan, als wäre das einfach so eine Sache, die man sowieso nicht ändern kann.
00:01:38: Das wäre der Markt, Angebot und Nachfrage und so weiter.
00:01:40: Aber es gibt durchaus Instrumente, mit denen man Einfluss nehmen kann.
00:01:44: als Staat, als Stadt, als Kommune.
00:01:47: Und darum soll es gehen.
00:01:48: Und weil das alles leichter verständlich ist, wenn man es an konkreten Beispielen sieht, machen wir jetzt diese Führungen und zeigen einfach an Häusern, was da passiert ist, warum es passiert ist und was man hätte vielleicht anders machen können.
00:02:02: Hier in Schwabin gibt es jede Menge Beispiele, die ich habe.
00:02:05: Ich habe zwölf Beispiele ausgesucht.
00:02:07: Davon sind zehn so Negativbeispiele, wo man sagen kann, da hätte man einiges anders machen können.
00:02:13: Wenn diese Rute hier gehen, also wir stehen jetzt hier am Hohenzollern-Karé, da haben wir die Frau Höfling dabei, die hier auch wohnt, die wird selber was erzählen, weil ich lasse immer gerne Leute selber erzählen.
00:02:23: Und zum Schluss, damit es nicht ganz so deprimierend ist und man lauter Negativbeispiele gehört hat, werden wir in der Agnesstraße sixundsechzig noch halt machen.
00:02:32: Da haben wir auch jemand da, die Frau Dahlke, Bewohnerin des Hauses und dieses Haus wurde gerettet und ist heute ein Haus der Wohnungsbaugenossenschaft Wogenow.
00:02:40: Und dann haben wir am Ende noch mal ein schönes Beispiel, Leute sich durchaus wehren können gegen steigende Mieten und wie man das macht.
00:02:47: So viel dazu.
00:02:48: Und jetzt vielleicht noch ganz kurz hier zu den Veranstaltern.
00:02:51: Also ich leite ein Arbeitskreis im Münchner Forum für Stadtentwicklungsfragen.
00:02:56: Der heißt Werbeherrsch die Stadt.
00:02:57: Also beschäftigen wir uns damit.
00:02:59: Wer bestimmt eigentlich, was wo gebaut wird, was wie genutzt wird.
00:03:02: Also Münchner Forum ist einer der Veranstalter dieser Tour.
00:03:05: Dann bin ich in der Initiative für ein soziales Bodenrecht für das Münchner Forum.
00:03:09: Das habe ich mitgegründet.
00:03:10: Da setzen wir uns ein, dass es Gesetzesänderungen gibt, mit denen man eben Einfluss nehmen kann auf dem Markt.
00:03:16: Dann haben wir da die Petra Kelly Stiftung, die Geschäftsführerin Gesa Thiedemann, die auch hier im BA ist, im Bezirksausschuss.
00:03:23: Und die Carmen, die hier aufnehmen wird, weil jedes Mal ist die Nachfrage so groß, dass wir Leuten absagen müssen.
00:03:27: Und deshalb sind wir jetzt dazu übergegangen, einen Podcast aufzunehmen, das nimmt Carmen alles auf.
00:03:32: Ja, und dann gibt es noch weitere Veranstalter, die Friedrich Ebert Stiftung und die Evangelische Stadtakademie.
00:03:39: Also viele Leute interessieren sich für das Firma und haben dann diese Führung möglich gemacht.
00:03:43: Zahlen müssen Sie nicht.
00:03:44: vorhin schon gefragt wurde.
00:03:45: Ja, und dann würde ich vielleicht einfach gleich an Sie übergeben.
00:03:49: Frau Höfling, Sie wohnen ja hier.
00:03:51: Und dieser Block hier, das ist das ganze Carré, das wird von Zoll an Carré genannt, umgangssprachlich.
00:03:58: Also es war ehemals ein Haus der bayerischen Beamtenversicherung, wurde mehrfach verkauft und vielleicht erzählen Sie einfach, was jetzt hier so passiert.
00:04:07: Ich wohne also hier in dem Hohenzollankarri, eine relativ große Anlage, die früher der BBV-Pinach als war.
00:04:14: Es sind bis zu zweihundertzwanzig Mieter, Parteien oder es sind zweihundertzwanzig Wohnungen dort.
00:04:21: Es ist also aufgebaut ein richtiges Karri.
00:04:23: Wenn Sie dann irgendwann mal in den Innenhof reinschauen, sehen Sie, das ist ein sehr schöner, neu gestalteter Ementen.
00:04:30: ist.
00:04:32: Etwa zwei Tausend vierzehn hat die BBV, mit der die Miete eigentlich so im Großen und Ganzen ganz zufrieden waren.
00:04:38: Die hat auch immer wieder Wohnungen renoviert.
00:04:41: Die hat In diesem tollen Innenhof angelegt.
00:04:44: mit dem wunderbaren Baumbestand, wie er sich jetzt darstellt, wurde diese wunderbare Anlage an die Patrizia verkauft, Anfang im Jahr zwei Tausend vierzehn.
00:04:54: Und da ging schon das Thema Balkone los.
00:04:56: Das ist ein altes Haus des neunzehnunddreißig oder achtendreißig oder so.
00:05:00: Gebaut wurde und da war das Thema Balkone überhaupt nicht Thema.
00:05:05: Jetzt scheint es, ist es natürlich ein Mittel, um die Mieten zu erhöhen und deswegen werden überall Balkone
00:05:11: angelegt.
00:05:12: So soll es auch bei diesem Innenhof sein.
00:05:15: Und die meisten Mieter werden sich da dagegen, weil dann die Lautstärke im Innenhof, sich in Karre vorstellen, mit relativ geringem Abstand gegenüber von den Wohnungen, wird es sehr laut im Innenhof.
00:05:28: Man hört alles auf dem Balkon, es ist überhaupt nicht sinnvoll daran.
00:05:31: Wir haben nämlich einen schönen Garten und da sind auch sehr viele Leute drin und man kann sich da erholen.
00:05:36: Am Abend kann alles mögliche machen, es werden auch viele Feste gefeiert.
00:05:40: Es ist überhaupt kein Thema und braucht man keinen Balkon.
00:05:42: Also meine persönliche Meinung.
00:05:45: Außerdem würden natürlich wieder die Mieten steigen.
00:05:47: Dann, Patrizia war also nicht sehr erfolgreich mit ihrem Plan, Balkone zu bauen.
00:05:52: Aus irgendeinem Grund haben sie dann schlagartig mal die Fassade etwas angestrichen und vorher war es nicht sehr ansehlich und sind wieder abgezogen.
00:06:01: Haben verkauft an die Maxi-Manuel-Immobilien-Gesellschaften.
00:06:06: Und dann, die hat sich also da etabliert, hat ein bisschen was... Nein, sie hat eben nichts modernisiert, sie hat gar nichts gemacht an den Wohnungen.
00:06:16: Und jetzt, plötzlich Ende of the year of the year, hat sie eine Modernisierungsankündigung losgeschickt an alle Mieter, die zur Folge haben wird, wenn es wirklich so durchgeht, dass die Mietende teilweise verdoppelt werden.
00:06:32: Es würde natürlich ein Ende vieler Mietparteien in diesem Karriere sein.
00:06:37: Gleichzeitig werden, wenn Mieter schon gehen, viele Wohnungen, das sind fast alle zwei Zimmerwohnungen, an Studenten oder an Leute, die sich das halt noch leisten können, zum fast doppelten Preis vermietet.
00:06:49: Und die haben auch nur befristete Verträge.
00:06:52: Ich persönlich weiß es nicht, ob du was überhaupt legal ist, aber da müssen sich diese Mieter ja mit dem Mieterverein in Verbindung setzen.
00:07:01: Was
00:07:01: liegt denn jetzt der
00:07:03: Quadratmeter?
00:07:04: Ich
00:07:06: weiß es nicht genau, weil man da ja nicht so gerne darüber spricht, aber wahrscheinlich achtzehn Euro, achtzehn bis zwanzig Euro kostet der mittlerweile.
00:07:14: Ich habe noch einen alten Mietvertrag und das ist also entschieden weniger.
00:07:18: Ich wohne schon zwanzig Jahre hier, aber ich bin genau am Mietspiegel schon.
00:07:23: Da wird jede Mieterhöhung, die wird natürlich auch immer gemacht und man versucht mehr und mehr zu bekommen, wenn ich mich an den Mieterverein und dann drehen wir das aus und dann habe ich das letzte Mal die Mieterhöhung abgelehnt.
00:07:38: Dem habe ich nichts mehr gehört.
00:07:41: Ja, also diese Modernisierung bezieht sich, wie könnte es anders sein, auch wieder auf Balkone.
00:07:48: die teilweise sehr groß angesetzt sind.
00:07:50: Auch das ist nicht rechtens, habe ich jetzt gerade von Architekten erfahren.
00:07:55: Wir dürfen nicht eine gewisse Größe überschreiten.
00:07:59: Dann will man eine energetische Sanierung, man will neue Wohnungstüren und was eigentlich sicher niemand was erging hat.
00:08:08: Die Fenster sollen mal erneuert werden, die sicher schon teilweise vierzig Jahre alt sind.
00:08:12: Diese ganze Geschichte wird dann eben diese große Mieterhöhung zufolge haben.
00:08:19: Die meisten Mieter sind übrigens sehr haben schon einen sehr langen Mietvertrag.
00:08:25: Es sind sehr, sehr viele ältere Herrschaften noch in unserem Haus.
00:08:28: Ich bin jetzt auch nicht mehr die Jüngste, aber ich habe mich jetzt schon sehr engagiert für unsere Mietergemeinschaft.
00:08:36: Denn das ist ganz wichtig, wenn Sie solche Sachen erfahren in Ihrem Haus, dann ist es sehr sinnvoll, sich mit dem BA kurz zu schließen und der kann Ihnen, kann Sie beraten.
00:08:44: Und der kann dann auch helfen, eine solche Mietergemeinschaft zu gründen.
00:08:48: Das war bei uns aber dann gar nicht schwierig.
00:08:50: Wir haben zwei Vorstände.
00:08:51: Schriftführerin bin ich
00:08:53: und
00:08:54: haben viele Mieter dabei, ungefähr die Hälfte.
00:08:59: Und wenn es irgendetwas zu informieren gibt oder wenn sich jemand beschweren will oder wenn man dies und jenes besprechen will, dann machen wir entweder eine Versammlung oder ich informiere einfach schriftlich über E-Mail.
00:09:09: Wir haben einen eigenen GMX Account und das funktioniert so ganz gut.
00:09:14: ganz unproblematisch.
00:09:16: Eine Sache haben Sie, glaube ich, vergessen.
00:09:18: Sie haben die Schreiben, dass diese Modernisierung gemacht werden sollen, kurz vor Silvester bekommen.
00:09:24: Ja, und das ist ein bisschen gemein, weil das Hauptproblem ist, warum die Mieten auch steigen oder eines einer der vielen Ursachen ist, dass diese Modernisierungskosten umgelegt werden und zwar dauerhaft auf die Mieten.
00:09:35: Und viele Investoren haben diese, diese Umlage quasi, man braucht bisher, um die Mieten zu steigern, um bewusst auch Mieter aus Häusern zu vertreiben, um es dann wieder neue und teurer vermieten zu können.
00:09:47: Und der Gesetzgeber hat jetzt letztes Jahr gesagt, der Bundesgesetzgeber, da müssen wir ein bisschen eine Bremse reinziehen.
00:09:53: Also bisher durfte man elf Prozent der Kosten umlegen und zwar dauerhaft.
00:09:56: Jetzt darf man nur noch acht Euro pro Quadratmeter umlegen, maximal.
00:10:01: Und es gibt eine sogenannte Kappungsgrenze.
00:10:03: Also die Miete darf nicht um mehr als dreißig Prozent oder irgendwie sowas steigen.
00:10:07: Und diese Investor hier, also der Eigentümer, der wollte eben nicht.
00:10:12: unter dieses neue Gesetz fallen und hat deshalb noch drei Tage, bevor das neue Gesetz in Kraft geht, an alle Mieter hier.
00:10:17: Und sie sind sehr viele, ne?
00:10:18: Wie viele sind sie?
00:10:23: Alle zweihundertzwanzig Mietparteien eben an Schreiben geschickt und damit gilt für die noch das alte Gesetz.
00:10:28: und ja, der Mieterbund klagt dagegen.
00:10:30: Wir
00:10:31: haben dann den
00:10:33: Mieterverein gleich informiert.
00:10:35: Der Mieterverein arbeitet da mit uns.
00:10:37: Die Infos, die im Mieterverein organisiert sind, auch mit mir zusammen und der hat sie dann die Idee eine Musterfeststellungslage zu organisieren, weil eben das eine so knappe Zeit ist vor einem neuen Gesetz und gleichzeitig die Modernisierung so lange dauert, die zieht sich also zweieinhalb Jahre hin, ob da nicht das alles ganz ein bisschen auf höchsteren Füßen oder töneren Füßen steht.
00:11:03: Und das soll dann Mitte Oktober der Termin für die Musterfeststellungsklage sein.
00:11:08: Ich hoffe natürlich, dass wir gewinnen und dann müsste das neue Recht von zwei tausend neunzehn in Kraft treten.
00:11:15: Der Fall, der war auch schon in der Zeitung, in der Süddeutschen Zeitung, gab es einen Artikel darüber und die Süddeutsche Zeitung hat natürlich auch den Eigentümer gefragt.
00:11:21: Die wollten gar nicht antworten, die haben die Hausarbeitung vorgeschickt und die Hausarbeitung hat dann gesagt, sie nutzen bei Weitem nicht das Aus, was sie könnten und sie sehen ja eigentlich ganz, ganz groß zu gehen.
00:11:30: Das finde ich immer ganz bekannt.
00:11:31: Dann würde ich sagen, wir gehen einfach mal weiter, wir gehen jetzt da über die Kreuzung und da ist dann unser nächstes Beispiel.
00:11:41: Folgen Sie jetzt weiter die Erich-Kestner-Straße.
00:11:44: Nach der Kreuzung finden Sie auf die rechte Seite das Nr.
00:11:52: Die Geschichten, die ich jetzt erzähle, ich arbeite zwar bei der Stadt und habe auch eine zeitlange Wohnungsamt gearbeitet.
00:11:58: Das sind aber alles Geschichten, die mir jetzt hier die Nachbarn erzählt haben.
00:12:01: Dieses Haus hier links, das ist die Erich-Kestner-Straße Zweiunddreißig.
00:12:05: Da war früher im Erdgeschoss eine städtische Polizeieinspektion.
00:12:09: Denn die Stadt München hat bis kurz nach der Olympiade, wo dann das Attentat war und einiges schiefging, eine eigene Polizei gehabt.
00:12:15: Dann wurde das aufgegeben und inzwischen hat nur der Freistaat noch die Polizei.
00:12:19: Aber für diese Polizeieinspektion wurde die dieses Haus Anfang der sechziger Jahre gebaut und in dem Haus haben dann Polizeibeamte gewohnt.
00:12:27: Und das Haus gehört bis heute der Gehwofack, also der Stadt München, denn die Gehwofack ist ja eine der Immobilienunternehmen der Stadt München.
00:12:35: Man sieht das auch, die haben dann Schild an die Tür gehängt.
00:12:37: Und das ist unser großes Glück, muss ich sagen, denn wenn man bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft wohnt, kann man nicht wegen Eigenbedarf gekündigt werden, zum Beispiel.
00:12:46: Und bei diesem Haus ist es sogar so, das war noch eine zeitlang Sozialwohnung.
00:12:51: Also ich bin zwei Tausend Zweider eingezogen und das war genau ein paar Bevor die Sozialbindung abgelaufen ist.
00:12:58: Die Sozialbindung heißt, wenn jemand ein Haus baut und dafür Fördermittel bekommt, dann bekommt er die Auflage.
00:13:04: eine gewisse Zeit, etwa vierzig Jahre in der Regel nur zu vermieten.
00:13:09: Das ist ein großes Problem in Deutschland, dass wir diese Frist haben für die Sozialbindung in Österreich.
00:13:14: Zum Beispiel ist es so einmal Sozialwohnung oder Gemeindebau heißt es dort immer Gemeindebau.
00:13:18: Das heißt, da fällt diese Frist nicht weg.
00:13:20: Bei uns ist es so, dass sehr, sehr viele Sozialwohnungen in den letzten Jahrzehnten aus dieser Bindung rausgefallen sind und dann sehr, sehr viel teurer geworden sind.
00:13:28: Ich hatte jetzt das Glück, ich bin da eingezogen.
00:13:30: Bevor die Sozialbindung weggefallen ist, dann wurde alle drei Jahre aber ich bin noch lange hier nicht bei der Mietspiegelmiete.
00:13:37: Die Leute, die nachher eingezogen sind, zahlen zum Teil das Doppelte.
00:13:41: Aber trotzdem zahlen die hier für die Gegend immer noch eine sehr moderate Miete.
00:13:45: Weil hier liegt die Mietspiegelmiete bei ungefähr sechzehn, siebzehn Euro pro Quadratmeter, je nachdem, wo man ist.
00:13:51: Also hier kann man ein bisschen gelten machen, dass die U-Bahn man hört und so weiter.
00:13:55: Aber ja, ich bin sehr froh, dass ich da wohnen kann und deshalb weiß ich auch jetzt hier diese ganzen anderen Geschichten, die ich jetzt erzählen werde.
00:14:02: Jetzt gucken Sie nach rechts, auf der Erichkästner Straße, zu der Sie sehen natürlich einen großen Unterschied.
00:14:08: Das ist ein sehr, sehr neues Haus.
00:14:10: Das wurde im Jahr two-tausend-sieben gebaut von den Architekten Hilmer und Sattler.
00:14:13: Und ich habe hier Bilder mitgebracht, die es vorher aussah.
00:14:16: Ich gebe die mal rum.
00:14:17: Da stand so ein ganz kleines Häuschen drauf.
00:14:19: Und dieses Haus hat eine Familie gehört, die da drüben in dem Haus, was unsere nächste Station ist, das sie auch gehört hat, einen Reifenhandel betrieben hat.
00:14:28: Als ich eingezogen bin, stand das Haus schon leer.
00:14:31: Es war gegen eine Leibrente vom Sohn an ein Ärzte-Ehepaar vergeben worden.
00:14:37: Das Grundstück, das Ärzte-Ehepaar hat zehn Jahre abgewartet.
00:14:40: Das ist die sogenannte Spekulationsfrist, vor der man nicht verkaufen.
00:14:44: Also, man darf verkaufen, aber wenn, dann muss man Steuern zahlen, wenn man zehn Jahre abwartet, muss man keiner leisten.
00:14:49: Steuern auf den Gewinn bezahlen.
00:14:50: Dann wurde dieses Haus gebaut von einem Bauträger.
00:14:53: Das ärztliche Paar wohnt jetzt hier oben in den obersten zwei Etagen.
00:14:57: Das hat vorher hier an dieser schönen Villa nebenan gewohnt, die ist jetzt wieder vermietet.
00:15:00: Und ja, ich glaube für die war das ein ziemlich guter Deal mit dieser Leibrente für diesen... Und ja, im Prinzip hat der Rest des Hauses dann das Haus bezahlt.
00:15:10: Und ja, so läuft es dann eben.
00:15:13: Also, wenn sie damals Geld gehabt hätten oder so, dann hätten sie es genauso machen können und werden quasi gratis zu einer Wohnung gekommen.
00:15:19: Ich habe mich damals erkundigt, wie viel denn die Mieten hier kosten.
00:15:22: Also, die sind alles Eigentumswohnungen.
00:15:25: Teil ist aber auch vermietet.
00:15:26: Das merkt man daran, dass da oft ein und ausgezogen wird als in den anderen Wohnungen.
00:15:29: Die billigste Wohnung damals hat der Hundertdreißig Quadratmeter und hat eins Komma drei Millionen gekostet.
00:15:34: was heute schon wieder relativ günstig wäre, wie wir nachher sehen.
00:15:38: Das Haus wurde dann eben abgebrochen und was auch sehr schade ist.
00:15:42: Also hier wurde eben das Maximale ausgenutzt vom Grundstück, was die Abstandsflächen hergegeben haben.
00:15:47: Da wurde auch sehr lange mit der Stadt herum diskutiert, dass man wirklich das Maximum rausholen kann.
00:15:51: Vorher war da ein sehr, sehr schöner Baum hinten drin, also sehr, sehr viele.
00:15:55: Aber einer war besonders schön, das war so ein Rotorhauern.
00:15:57: Den sieht man hier noch.
00:15:59: Der hat fast das ganze Grundstück überschattet.
00:16:01: Und das war ziemlich brutal, als sie den abgeholzt haben.
00:16:04: Die haben den einfach mit dem Bagger so in der Mitte auseinander gehäusst.
00:16:07: Und die Hand zwar inzwischen nachgepflanzt, aber so schöne Bäume sind das natürlich nicht heute.
00:16:11: Noch mal zurück zu diesem Haus, mit dem ich wohne.
00:16:14: Da hat uns neulich noch der Bürgermeister persönlich einen Brief geschrieben.
00:16:18: Gute Nachricht für Sie als Mieterin der GEWO-Fakt.
00:16:21: Sehr geehrte Frau Felsch, ich freue mich, Ihnen in meiner Funktion als Gesellschaft der GEWO-Fakt mitteilen zu können, dass der Münchner Stadtrat auf meine Initiative beschlossen hat, die mieten städtischer Wohnungen ab dem ersten achten, zweitausend für die kommenden fünf Jahre einzufrieren.
00:16:35: Das heißt, Sie persönlich als Mieterin der GEWO-Fakt, dass Ihre Miete mindestens fünf Jahre lang nicht erhöht wird.
00:16:41: wir Konsequenz unseren mieterfreundlichen Weg fort.
00:16:44: Ich freue mich natürlich, dass jetzt die Miete mal fünf Jahre nicht erhöht wird.
00:16:47: Allerdings würde ich sagen, dass einige andere Leute in München das deutlich nötig hätten, dass da die Miete nicht erhöht wird.
00:16:52: Also ich glaube, es liegt auch ein bisschen an Wahlkampf.
00:16:55: Was ich aber auch noch sagen wollte zu diesem Haus ist, Es zeigt sehr schön, dass die Stadt München kaum mehr Mitarbeiter findet, wenn sie nicht eine Wohnung bieten kann.
00:17:05: Das ging mir damals genauso.
00:17:06: Ich bin von außerhalb hierher gezogen, aus Freiburg bzw.
00:17:09: aus Hof.
00:17:10: Wenn die mir nicht eine Wohnung hätten bieten können, hätte ich es mir nicht leisten können, in der Ausbildung eine Wohnung zu beziehen.
00:17:16: In meinem Haus wohnen immer noch hauptsächlich Mitarbeiter der Stadt München.
00:17:21: Krankenschwestern, Altenpfleger, Verwaltungsmitarbeiter usw.
00:17:25: Wir freuen uns, dass wir hier wohnen können.
00:17:28: Obwohl viele Leute mit unserem Berufen sich das inzwischen nicht mehr leisten können.
00:17:31: Und das ist sehr, sehr schön.
00:17:32: Jetzt gehen wir vielleicht mal kurz in die Hofeinfahrt, weil dann haben wir einen Blick auf das Haus.
00:17:36: Was nicht so schön ist, das Haus wurde aufgeteilt.
00:17:39: Das heißt, es wurde als Ganzes gekauft.
00:17:42: Die Mieter, die damals drin gewohnt haben, das waren auch überwiegend ältere Leute.
00:17:47: Ein ehemaliger KZ-Heftling hat da auch gewohnt.
00:17:49: Die wurden alle irgendwie versucht, rauszubekommen, damit man da schön modernisieren kann und oben dieses tolle Loft draufbauen kann, indem so... gut wie nie irgendjemand zu sehen ist.
00:17:59: Also steht die meiste Zeit leer, irgendwie so zwei, drei Wochenenden im Jahr ist da mal Licht.
00:18:04: Ansonsten, es hat ein Komma sieben Millionen Euro gekostet da oben.
00:18:08: Es gibt eben Leute, die können sich das leisten.
00:18:10: Aber die Frage ist, ist das der Wohnraum, den wir brauchen und haben wollen?
00:18:15: Inzwischen?
00:18:16: Geht das nicht mehr, dass man hier aufteilt?
00:18:18: Weil jetzt ist ihr Erhaltungs- satzungsgebiet noch nicht sehr lange.
00:18:21: Das war kurz bevor das hier Erhaltungs- satzungsgebiet wurde.
00:18:25: Weil es jeder, was Erhaltungs- satzungsgebiet ist, oder soll ich das kurz erklären?
00:18:29: Also es gibt Gebiete in der Stadt München, wo man festgestellt hat, dass die Gefahr groß ist, dass die angestammte Bevölkerung verdrängt wird.
00:18:36: Das muss dann jedes Mal statistisch relativ aufwendig nachgeprüft werden, ob da tatsächlich eine Verdrängung stattfindet oder ob nicht sowieso die Mieten schon so teuer sind.
00:18:45: dass ich nicht mehr lohnen würde.
00:18:47: Und wenn es dann ein Erhaltungssatzungsgebiet ist, dann gibt es bestimmte Auflagen.
00:18:51: Also wenn man dann modernisieren will, zum Beispiel darf man nicht ein Doppelwaschbecken einbauen und keine Sauna.
00:18:56: Also man darf keine Luxuzsanierung machen und man darf eben die Mieten nicht erhöhen über die ortsübliche Vergleichsmiete.
00:19:03: Und was man vor allem seit kurzem nicht mehr darf, auch erst seit ein paar Jahren, ist eben diese Aufteilung, dass man ein Haus am Block kauft und dann die Wohnungen einzeln verkauft, was sehr, sehr lukrativ war.
00:19:14: Weil man hat so ein Haus oft für fünf Millionen bekommen.
00:19:17: Und dann hat man jede einzelne Wohnung für über eine halbe Million verkauft.
00:19:21: Und dann hat man natürlich eine entsprechende Gewinnensperne gehabt.
00:19:24: Also, es war eine sehr, sehr einfache Sache, viel Geld zu verdienen.
00:19:27: Manche haben es wenigstens noch modernisiert, hier wie hier.
00:19:30: Aber
00:19:31: oft wurde halt einfach die Wohnung auch einfach nur gekauft und verkauft, so wie sie war.
00:19:34: Und trotzdem haben diejenigen, die das gemacht haben, ordentlich Gewinn dabei gemacht.
00:19:39: Und das war eben noch kurz davor.
00:19:41: Da wohnen jetzt ... Deutlich reichere Leute.
00:19:43: Und ja, das ganze Haus hat sich komplett geändert, weil das ist halt sehr schade, weil die Nachbarschaft dann durch einfach sich ständig verändert und die Leute verschwinden und man weiß oft gar nicht wohin.
00:19:53: Also der Mann, der ehemals im KZ war, der läuft hier immer noch rum, der hat hier in der Nähe wieder was gefunden, aber die anderen habe ich nie wieder gesehen.
00:20:01: So, dann gehen wir jetzt einfach mal hier außen rum, dann können Sie das Haus noch von der anderen Seite anschauen.
00:20:11: Wenn Sie ums Heck gehen, um das Gebäude auf der anderen Seite zu sehen, Erreichen Sie die der Stuscherstraße Nummer Einenundachtzig.
00:20:27: Das ist jetzt das Haus, von dem ich eben erzählt habe.
00:20:29: Wenn man noch auf Google Maps geht, sieht man hier noch den Reifenhandel.
00:20:32: Also ist es noch nicht so lange her.
00:20:34: Google Maps hat das aufgenommen im Juli.
00:20:38: Drei steht hier, wenn ich es richtig sehe.
00:20:41: Also ist auch ein guter Tipp irgendwie mal auf Google Maps.
00:20:43: Zuschauen oder Google Earth oder Street Hue heißt das, glaube ich.
00:20:48: Da sieht man ja, wie schnell sich alles hier verändert hat, weil ich gerade gefragt wurde.
00:20:54: zum Münchnern-Modell, wenn Sie darüber schauen.
00:20:56: Mit Daruba ist es den großen Eck Grundstück zwischen der das Tuches und der Angerer Straße gemeint.
00:21:03: Das ist ein ehemaliges Gelände der Telekom und der Post.
00:21:07: Das hat die verkauft und da hat dann tatsächlich die Stadt die Auflage gemacht, dass da diese Münchner Mischung gelten muss.
00:21:13: Also da sind dreißig Prozent Sozialwohnungen, sozial gebundene Wohnungen und dreißig Prozent waren München Modellwohnungen zum Kaufen und der Rest ist frei finanziert.
00:21:23: Was bemerkenswert war, ich habe mich dann da auch mal hingegeben und gefragt, wo denn diese günstigen Wohnungen sind?
00:21:29: Die günstigen Wohnungen sind natürlich immer die, die nicht so attraktiv sind, die über dem Kindergarten genau liegen oder genau hier an der Straßenecke.
00:21:35: Die, die teurer sind, sind dann die feineren.
00:21:37: Also so läuft das dann.
00:21:39: Und die Post, die ist jetzt hier um die Ecke in die Angerer Straße, da gehen wir nicht hin.
00:21:43: Die gibt es heute noch, aber die hat dann zurückgemietet.
00:21:46: Was ich glaube, kein so guter Deal ist, aber es muss die Post selber wissen.
00:21:51: Genau.
00:21:51: Gut, wir
00:21:51: gehen jetzt weiter die Fallmarea-Straße hier runter und dann machen kurzen Abstecher links in die Herzogstraße, um uns diesen Hinterhof anzugucken.
00:22:03: Kehren Sie zurück in der Erich-Kessner-Straße, bei der ersten Kreuzung biegen Sie dann links in der Klemen-Straße, schon bei der nächsten Kreuzung biegen Sie dann rechts in der Falmerayer-Straße und am wieder rechts in der Herzog-Straße.
00:22:16: Der Eingang zu unserem nächsten Station liegt in der Apian-Straße Acht, der ist gleich ums Eck gegenüber von Schwabinger Wassermann.
00:22:25: Wir sehen jetzt hier ein sehr schönes Beispiel, schönen Anführungszeichen.
00:22:30: Was passiert in Hinterhöfen mit dem Zuge der Nachverdichtung?
00:22:34: Die Frau Schopis, die hier auch in einem angrenzenden Haus wohnt, ist mal voraus gelaufen und die wird uns jetzt erzählen, was hier passiert.
00:22:41: Hat uns netterweise auch die Tür geöffnet.
00:22:43: Normalerweise kann man natürlich nicht einfach in den Hinterhof gehen.
00:22:45: Da gehen wir jetzt mal rein und sie erzählen uns, was hier passiert.
00:23:07: Hallo.
00:23:09: Also mein Name ist Bettina Schopis.
00:23:11: noch einmal.
00:23:12: Ich wohne nicht in der Apianstraße Acht und auch nicht in der Herzog.
00:23:18: Angrenzenden
00:23:19: Haus
00:23:20: in der Clemensstraße und ich habe jetzt natürlich auch erst durch meine Nachbarn von dieser von den Bauvorhaben
00:23:27: erfahren.
00:23:28: und dadurch auch ein bisschen über die Geschichte dieses Hinterhofs erfahren, die mir nämlich bisher neu war.
00:23:34: Ich kannte diesen Hinterhof nur von den Hofloh-Märkten und fand den so wild romantisch und ist er ja auch immer noch und ja, befürchtenswerterweise, möglicherweise bald nicht mehr.
00:23:47: Also zum Hintergrund, die beiden Grundstücke wurden irgendwann mal sozusagen zusammengelegt, duziehungsweise geöffnet.
00:23:55: und begrünt bzw.
00:23:56: es gab also einen Plan, wie man das hier gestalten will, einen gemeinsamen und wie man das begrünt und auch einen Gestattungsvertrag.
00:24:06: der dann all die Dinge regelte, auch zum Beispiel die gemeinsame Nutzung dieser Hofdurchfahrt und die gemeinsame Nutzung des Hofes als Erholungsplatz etc.
00:24:16: pp.
00:24:17: Das Ganze ist zurückzuführen auf den Verein Obanes Wohnen, der auch heute noch besteht und aktiv ist.
00:24:24: Der hat das initiiert und wurde mit vielfachen Preisen ausgezeichnet und für seine Aktion Grüner Hinterhof.
00:24:33: Das waren insgesamt vier Hinterhöfe.
00:24:35: Einer davon dieser hier, dieser gemeinsame, in two hundred eighty-two mit einem, mit dem Frankfurter Baupreis ausgezeichnet.
00:24:43: Die ganze Aktion sozusagen diese bundesweite Bürgerbewegung, Obanes Wohnen, ging aus von Köln und entstand in one hundred sixty-eight und begann in München in one hundred seventy-three.
00:24:56: Ja und Obanes Wohnen hatte auch ganz am Anfang hier ihren Sitz gemeinsam mit der dazugehörigen Nachbarschaftshilfe.
00:25:05: Also der einer der Begründer von Obanes Wohnen oder wenn nicht überhaupt der Begründer, das weiß ich nicht ganz genau.
00:25:11: Manfred Drum, der war für Obanes Wohnen zuständig und seine leider inzwischen verstorbene Frau, die hat diese Nachbarschaftshilfe hier initiiert und die beinhaltete der Hilfe für die Nachbarn, also auf Kinder aufpassen, für alte Leute einkaufen gehen, Nachhilfeunterricht etc.
00:25:29: Ja, und das leider Gottes steht jetzt alles auf dem Spiel.
00:25:33: Ich habe davon erfahren, durch eine Flyer-Aktion von den Nachbarn hier in der Apianstraße kriegte, also plötzlich mal in meinem Briefkasten war da so ein Schreiben, also dass das alles verschwinden soll.
00:25:43: Es hat einen kleinen Moment gedauert, bis ich realisiert habe, dass das ja praktisch unser gesamtes Karre betrifft und dass das auch für mich ganz gravierend ist, weil ich wohne in der Dachgeschosswohnung, was hier so ein bisschen fast so klein aussieht.
00:25:59: Das ist in Wirklichkeit, das sind jetzt alleine nur diese drei Bergahornbäume, die ich von meinem Dachgeschoss aus sehe.
00:26:07: Und wir wohnen, also in unserem Hinterhof ist der Hinterhof völlig versiegelt und ganz scheußlich.
00:26:13: Also das heißt, diese grüne Lunge ist praktisch für das ganze Karre.
00:26:17: Neben es notwendig, würde ich jetzt mal sagen, in Zeiten des Klimawandels ist es für die Bewohner natürlich auch total wichtig.
00:26:24: Es ist mindestens genauso wichtig für all die Tiere, die hier wohnen.
00:26:28: Also hier gibt es Fledermäuse.
00:26:29: Hier hat Wohnt vielleicht nicht, hier hat aber sein Jagdgebiet, gibt es Waldkreuze.
00:26:35: haben wir auch Fotos von.
00:26:36: Es gibt natürlich Eichhörnchen, es gibt Mauersegler und verschiedene andere Vögel.
00:26:40: Und für die würde natürlich dann auch unwiederbringlich der Lebensraum zerstört werden.
00:26:46: Nicht zuletzt auch für die Kinder der Spielplatz.
00:26:50: Es gibt ja einige Kinder hier, wenn also dieses Bauvorhaben tatsächlich realisiert wird, was geplant ist.
00:26:56: Erstaunlicherweise von der Lokalbohrkommission anstandslos durchgewunken wurde prinzipiell.
00:27:02: Es gab zwei Alternativanfragen, einmal für angeblich Studentenwohnungen mit befristeten Verträgen und das die zweite Alternative, ein Studentenwohnheim.
00:27:13: Studentenwohnheim ist generell eigentlich schon abschläglich beschieden worden, also bleibt eigentlich nur noch die Variante Apartments, das hier jemals Studenten einziehen werden.
00:27:23: mit befristeten Mietverträgen und entsprechenden Mietpreisen auch angesichts der Kosten, die das Ganze dann verursachen wird, das wage ich schwerer zu bezweifeln.
00:27:33: Also was da geplant ist, kann ich Ihnen jetzt erst einmal sagen, in diese kleine Lücke soll ein viergeschossiges Haus gebaut werden, das dann so hoch ist in das Kaminis.
00:27:45: Wie gesagt, das ist ja sehr schmal, wie Sie sehen.
00:27:48: Es muss ja auch noch ein Treppenhaus rein.
00:27:50: Also das heißt, eine Nachbarin in meinem Haus hat mal überschlägig ausgerechnet, diese Apartments werden vermutlich unter zwanzig Quadratmetern haben.
00:28:00: Und dafür sollen insgesamt neun Bäume geopfert werden, wovon allerdings nur fünf unter die Baumschutzverordnung fallen.
00:28:07: Und das läuft dann heutzutage so, dann heißt es von der unteren Naturschutzbehörde, okay, dann müssen halt Ersatzpflanzungen getätigt werden.
00:28:16: Das heißt, statt der Vierzig Jahre alten Bäume mit Stammeumfang einst vierzig, die da geschützt sind, werden welche mit zwanzig Zentimetern Umfang gepflanzt, theoretisch.
00:28:26: Das dauert dann auch wieder vierzig Jahre, bis die mal so groß werden würden, theoretisch.
00:28:31: Aber wenn Sie sich das jetzt hier anschauen, es gibt gar keinen Platz dafür.
00:28:35: Das heißt, im Klartext, dann kann man sozusagen sich, ich nenne es jetzt mal so, freikaufen, dann bezahlt man pro Baum, was war es ich, achthundert Euro, sag ich jetzt mal.
00:28:45: Ich weiß nicht genau, wie viel es wirklich ist, aber so um den Dreh.
00:28:50: Das sind dann also fünf Bäume, das sind fünf tausend Euro.
00:28:53: Und dasselbe ist mit den Stellplätzen.
00:28:56: Es gibt keine Stellplätze.
00:28:57: Und auch da können Sie, wenn Sie keine finden hier in der Nähe, hier können Sie ja nichts hinstellen, können Sie dann Ersatzzahlung leisten.
00:29:06: Der Bezirksausschuss Schwabing-West hat im Vorfeld einstimmig, also sämtliche Parteien einstimmig dagegen entschieden und trotzdem hat die Lokalbau-Kommission genehmigt, obwohl hier die Abstandsflächen nicht eingehalten sind, obwohl, wie gesagt, diese Problematik besteht, auch zum Beispiel mit den Stellplätzen von den Bäumen ganz zu schweigen.
00:29:27: Und es ist auch, also für unser Dafürhalten oder von Architekten, waren sehr überrascht, wie schnell die ganze Sache durchgegangen ist.
00:29:37: Und es gab auch schon Stimmen, die gesagt haben, Ja, ob da nicht vielleicht noch irgendwie sozusagen andere Spiele waren.
00:29:50: Wir haben zum Glück auf unserer Seite Frau Dr.
00:29:54: Menges, CSU-Stadtretin, die mit der Tierrettung in der Herzogstrasse Vier und Achtzig sitzt und die jetzt nochmal verstärkt nochmal probieren will, irgendwie Einfluss zu nehmen im Stadtrat.
00:30:05: Das Problem ist nur leider, Gott, dass natürlich diese Entscheidung von dieser Vorbescheid von der Lokalbaukommission rechtsbindend ist.
00:30:12: Also selbst ein Dieter Reiter kann jetzt nicht einfach sagen, also das schmerzen wir jetzt über den Haufen.
00:30:18: Also im Übrigen hat auch ein Architekt und ein Professor für Architektur und Städteplane hat einen offenen Brief an Dieter Reiter geschrieben, was für ein Irwitz das ist aus Planungs... Also planungstechnischer Sicht sozusagen.
00:30:37: Ja gut, auch noch keine Reaktion.
00:30:40: Wir hoffen ehrlich gesagt ein bisschen noch auf die bevorstehenden Kommunalwahlen.
00:30:46: Und wir haben auch Kontakt schon bereits zu Politikern verschiedenster Couleur, also natürlich der bürgerlichen Parteien aufgenommen.
00:30:53: Und mit verschiedenen Vereinen, also zum Beispiel Bund, Naturschutz etc.
00:30:57: PPP-Presse.
00:30:58: Es gab Artikel über uns in der Süddeutschen.
00:31:00: Es gab einen sehr treffenden Kommentar in der Süddeutschen.
00:31:03: Natürlich gibt es ja immer diese Problematik beziehungsweise diesen Widerspruch zwischen Wohnraum schaffen und Bäume erhalten.
00:31:11: Aber wie auch dieser Kommentar das ganz richtig geschrieben hat, also man muss das einfach dann bei den Behörden einfach auch mit einem gewissen Augenmaß machen, weil man es sich sonst einfach mitteilen, der Zivilgesellschaft dann verschärzt.
00:31:25: Und so sehe ich das, ehrlich gesagt auch.
00:31:27: Und ja, deshalb kämpfen wir hier auf allen Fronten und hoffen auf Erfolg.
00:31:31: Und selbst wenn wir kein Erfolg haben sollten, kämpfe ich persönlich, ehrlich gesagt, um die Sache an sich.
00:31:37: Weil diese Art von wahnwitziger Nachverdichtung, gerade in diesen total dicht besiedelten Stadtteilen wie Schwabing und Max Vorstand, das nimmt immer mehr überhandig.
00:31:48: Aus wem besteht dann die Lokalbaukommission?
00:31:50: Wer ist denn das und in welchem Lokal treffen die sich?
00:31:54: Was die Lokalbaukommission anbetrifft.
00:31:56: Ehrlich gesagt, ich bin ja auch jetzt komplett neu in diesen.
00:32:04: Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben zur Bezirksausschusssitzung gegangen.
00:32:10: Das ist für mich, um Angela Merkel zu zitieren, Neuland.
00:32:15: Also die Lokalbaukommission, die besteht aus verschiedenen Behörden und dann gibt es so Unterabteilung und zum Beispiel die untere Naturschutzbehörde, untere Denkmalschutzbehörde, glaube ich.
00:32:27: Der BA, Schwabing-West, beziehungsweise der Vorsitzende, Dr.
00:32:31: Klein, hatte nochmal, nachdem dann dieser Vorbescheid positiv war, an die Lokalbaukommission beziehungsweise den Chef Cornelius Mager einen Brief geschrieben.
00:32:43: Soweit ich weiß, Das ist ja Schweigen im Walde, ja.
00:32:46: Und das Lokal sitzt, soweit ich weiß, in der Blumenstraße.
00:32:50: Also die Lokalbohrkommission ist die Behörde, wenn Sie eine Baugenehmigung haben wollen.
00:32:54: Dann gehen Sie dahin und stellen Bauantrag und dann prüfen Sie das Baugesetzbuch im Prinzip durch.
00:32:58: Und die müssen Ihnen auch eine Baugenehmigung geben, wenn Sie im Innenbereich bauen, wie hier im Außenbereich nicht.
00:33:03: Das ist das einzige Kriterium und Sie haben eigentlich auf eine Baugenehmigung auch Rechtsanspruch.
00:33:07: Erst recht, wenn Sie die schon zugesagt haben, wie das hier eben der Fall war.
00:33:11: Das ist der Hintergrund dazu.
00:33:12: Alles durch
00:33:16: diese wunderschöne Einfahrt?
00:33:17: Nein, nein, nein.
00:33:18: Also das wird üblich so gemacht, wenn man so ein Hinterhof bebaut.
00:33:21: Man muss sagen, in München sind die Hinterhöfe noch relativ luftig.
00:33:25: Wer schon mal in Berlin war, da sind die Hinterhöfe sehr oft zugebaut.
00:33:28: Und das ist tatsächlich ein sehr großes Problem, wenn es in den Hinterhäusern mal brennt, wie dann die Feuerwehr daran kommt.
00:33:34: Und gebaut wird in der Regel so, dass man einen riesigen Kran aufstellt und alles nauter Fertigbauteile über das Haus drüber hieft und dann hier einfach aufbaut.
00:33:43: Worauf ich noch hinweise?
00:33:44: möchte.
00:33:45: Hier gibt es eine ganz tolle Internetauftritt, die heißt www.hinterhofretten.de und auch ein Instagramauftritt.
00:33:51: Das habe ich nämlich gesehen.
00:33:53: Da bin ich überhaupt aufmerksam geworden hier auf die Initiative, mit der sie sich versuchen zu wehren und sie waren auch ein paar Mal in der Zeitung, in der Abendzeitung und auch in der SZ, wenn ich es richtig gesehen habe.
00:34:02: Vielen vielen Dank für den Einblick, dass Sie uns hier reingelassen haben.
00:34:06: Darf ich hier noch kurz was erzählen, bevor wir wieder rausgehen, weil es ja gerade so schön schattig ist, wenn wir hier durch die Tür wieder rausgehen?
00:34:13: Schauen Sie mal, werfen Sie einen Blick auf das Haus schräg gegenüber.
00:34:17: Das ist die Herzogstraße eighty-seven.
00:34:19: Und wenn man da genau hinschaut, dann sieht man, da steht ein Laden im Erdgeschoss leer, aber nicht nur ein Laden.
00:34:24: Da sehen auch einige Wohnungen sehr leer stehend aus.
00:34:26: Darf man in München eigentlich nicht machen, denn in München gilt das Zweckernfremdungsrecht.
00:34:31: Das heißt, man darf Wohnungen nicht leer stehen lassen.
00:34:33: Was ist jetzt da drüben passiert?
00:34:35: Da wohnt eine Familie drin, ein älteres Ehepaar mit einer Auch schon älteren Tochter.
00:34:41: Und ja, die sagen halt, ne, wir brauchen diese Wohnung alle für uns alleine.
00:34:45: Und das Wohnungsamt sagt dahin und wieder, so geht das nicht.
00:34:48: Also maximal eine Wohnung pro Person.
00:34:51: Aber die anderen müssen sie vermieten.
00:34:53: Und was passiert dann?
00:34:54: Die schalten anzeigen.
00:34:55: Und wenn ein Mieter kommt, ich bin dann selber mal hingegangen, habe ich da mal angerufen.
00:34:58: Dann wird einem halt erzählt von der Dame so, ja, hier wollen sie nicht wohnen.
00:35:01: Hier ist es total laut, da ist es nämlich gegenüber der Wassermann.
00:35:04: Und dann merkt man halt schon, ja, da will man nicht wirklich wohnen.
00:35:07: Und ja, damit kommen die durch.
00:35:09: Aber das ist halt die Frage.
00:35:10: Gilt dieses Eigentümerprivileg wirklich soweit, dass man ein ganzes Mehrfamilienhaus für sich alleine bewohnen darf in der Stadt oder eben nicht?
00:35:17: Also rein rechtlich kann man relativ wenig machen, aber ethisch gesehen ist es schon problematisch.
00:35:28: So, ich würde sagen, die Zeit trinkt ein bisschen, wir gehen weiter.
00:35:31: Also wir gehen jetzt hier raus, sagen noch mal vielen, vielen Dank.
00:35:33: Haben alle unterschrieben, die unterschreiben wollten?
00:35:36: Ich glaube schon.
00:35:37: Wir gehen jetzt heraus, dann werfen Sie mal im Blick auf das Haus Nummer siebenundachtzig in der Herzogstraße und dann gehen wir weiter in die Falmerayer Straße.
00:35:51: Kehren Sie Zürich in der Herzogstraße und dann gleich rechts in der Falmerayer Straße.
00:35:56: Halten Sie ihr Genube vom Ottello, dort finden Sie die sogenannte Wohlfühloase Falmeraya auf zwei.
00:36:08: Dann bestimmt, worum es jetzt geht hier um die Wohlfühloase Fallmariah Hof II.
00:36:12: Ich habe hier ein Bild, bis vor wenigen Monaten noch aussah.
00:36:16: Da war hier dieses kleine Häuschen.
00:36:18: Es war eine kleine Glaserei im Hinterhof und damit war das Grundstück auch schon voll.
00:36:23: Und was da jetzt gebaut werden soll, sehen Sie ja da, siebzehn sehr exklusive Eigentumswohnungen und Einladen in diesem riesigen Ding.
00:36:30: Wenn man auf die Website schaut, sieht man auch, wie es dann ausschauen soll.
00:36:34: Also es wird alles komplett zugebaut.
00:36:37: Und falls jetzt irgendwie das irgendwie so vorkommt, als würde das genauso aussehen wie das Haus hier nebenan.
00:36:42: Das ist kein Zufall.
00:36:43: Es ist nämlich die gleiche Firma EmoGlob, die hat hier unten ihr Büro und die hat hier nach und nach alles Mögliche aufgekauft, alle Grundstücke und baut die alle mit diesem gleichen Modell von Haus zu.
00:36:56: Hier sieht man die Hinterhofansicht, wie es dann angeblich ausschauen soll.
00:37:00: Ich frage mich, wie das da, ehrlich gesagt, reinpassen soll.
00:37:03: Also hier sieht das sehr, sehr großzügig aus, als wäre das ein riesiger Hinterhof.
00:37:07: Und wenn man jetzt hier reinschaut, sieht man, da ist gleich sofort die Mauer.
00:37:10: Keine Ahnung, wie das funktionieren soll.
00:37:13: Und Sie fragen sich jetzt wahrscheinlich, was kosten hier die Wohnungen?
00:37:16: Also es ist zum Beispiel im Angebot ein Penthouse im Fallmereierhof, zwei für zwei Millionen, sechshundertvierzigtausend Euro für drei Zimmer und hundertfünf Quadratmeter, aber mit Balkon und Terrasse.
00:37:28: Ja, ein Schnäppchenpreis.
00:37:29: oder eine idyllische Gartenwohnung im Nebenhaus für Schlappe, Euro, für zwei Komma fünf Zimmer und
00:37:37: ganz, ganz
00:37:38: günstig die Eins Komma fünf Zimmer Wohnung, die kostet nur acht hundertfünfzig tausend Euro für sechsundvierzig Quadratmeter.
00:37:44: Also ich habe mir dann auch mal von denen den Katalog schicken lassen, haben dann das hier.
00:37:53: Und das erste ist, da werde ich aufgefordert, ganz ausführlich drüber nachzudenken, weil sie haben natürlich Verständnis, dass das nicht
00:38:00: ganz billig ist, aber
00:38:02: man bekommt auch ganz viele tolle Sachen dafür.
00:38:04: Und wenn man auf die Website schaut, da haben sie einen, nennen sie selber Walk of Fame.
00:38:09: Und da sind halt alle Objekte, die sie hier in der Gelenk gebaut haben, schön eingetragen, sehen alle in etwa gleich aus.
00:38:15: Es ist immer nach dem gleichen Schema gelaufen.
00:38:17: Sie haben halt irgendjemand eine kleine Hütte abgekauft, die wurde abgerissen und so viel drauf gebaut, wie gegen uns so teuer verkauft, wie es auch ging.
00:38:26: Du hattest gefragt, wie das ist.
00:38:28: Also, das dürfen die natürlich machen, die unterfallen nicht den München-Modell.
00:38:31: Die müssen nicht irgendwie Zahlwohnungen bauen, weil es einfach Privatgrund ist.
00:38:35: Und die haben eben einen Anspruch darauf zu bauen, eine Baugenehmigung zu bekommen, weil wir hier im Innenbereich sind, weil einfach hier geschlossene Bauweise ist.
00:38:43: Das heißt, man darf mindestens so hoch bauen, wie die Nachbarhäuser sind und man darf auch so viel bauen, wie eben nach den Abstandsflächen möglich ist.
00:38:50: Und das wird auch benutzt.
00:38:51: Es ist per se nichts Böses, aber es ist halt so, dass die Leute, die sich solche Wohnungen leisten, in der Regel nicht.
00:38:57: Leute sind wie du und ich oder wir alle hier.
00:38:59: Das ist einfach das Problem, dass sich dadurch das Kette hier komplett ändert und gerade wenn hier ein Investor so ein Grundstück nach dem anderen aufkauft.
00:39:09: Das ist was ich hier dazu zu sagen habe.
00:39:11: Wenn wir jetzt weitergehen, sehen Sie dieses Haus, haben die gebaut, dann das da vorne an der Ecke, dann das da vorne an der anderen Ecke und dann sind wir auch schon unseren Nichts.
00:39:19: Dann gehen wir jetzt weiter in die Hohenzollernstraße.
00:39:21: Die Hohenzollernstraße ist auch sehr interessant.
00:39:27: Folgen Sie weiter die Valmeria-Straße bis zur Kreuzung mit Hohenzollern-Straße.
00:39:31: Dort biegen Sie links und gehen Richtung Kürfürstenplatz.
00:39:35: Die Hohenzollern-Straße in Nr.
00:39:36: fifty oder was davon geblieben ist, ist gegenüber von Vitalia zu sehen.
00:39:46: Bis vor kurzem stand hier noch ein Haus, das sah so aus.
00:39:49: Es war schon sehr offensichtlich, da standen die Wohnungen schon jahrelang leer, nur in den Erdgeschossen.
00:39:55: Im Erdgeschoss waren die zwei Läden noch so an einem Trödelmarkt oder sowas vermietet.
00:40:00: Also hier ist auch wieder von Google Maps von im Jahr two-thausend-acht, aber es sah bis zum Ende, also es sah noch runtergekommen aus am Ende.
00:40:06: Das ist jetzt abgerissen.
00:40:08: Es ist so ein typischer Fall, jemand hat da mit spekuliert.
00:40:11: Also hat das Haus absichtlich nicht mehr vermietet.
00:40:14: die Wohnung, sobald jemand rausgezogen ist, hat dem Wohnungsamt immer gesagt, ja, ja, ich baue dann, ich baue dann.
00:40:20: Und es ging halt Jahr um Jahr um Jahr.
00:40:22: Es ging viele Jahres mindestens zehn, würde ich jetzt schätzen, im Nachhinein.
00:40:26: Und am Ende war das Haus eben komplett leer.
00:40:28: Es war auch keine Augenweide mehr hier.
00:40:30: Es hat mehrfach den Besitzer gewechselt, der da investiert hat.
00:40:34: Und jedes Mal ist das halt auch ein Grund, weshalb das Wohnungsamt wegen Zweckentfremdungen im Lehrstand dann nichts machen kann, wird wieder ein Papier vorgelegt und das da was passieren soll und dann passiert eben doch nichts.
00:40:45: Und was wird jetzt hier gebaut?
00:40:46: auch was sehr sehr schön ist.
00:40:48: Hier wird jetzt entstehen neues Wohnen in Altschwabing, was sehr lächerlich ist.
00:40:52: Hier ist Schwabing West, hier ist nicht Altschwabing, Altschwabing ist auf der anderen Seite von der Leopoldstraße, aber so ist das natürlich immer, wenn geworben wird.
00:41:00: Und hier wird gebaut vom Apartment bis zum Mesonet.
00:41:03: Ein Zimmer ist hier zu haben für fünfhundertsechsunddreißigtausend achthundert Euro netto.
00:41:09: Und ja, das steht hier natürlich alles möglich hier, was für eine tolle Ecke das ist, hier ist der Elisabethmarkt in der Nähe und Altschwabing, alles andere als von gestern wird da geworben.
00:41:19: Also hier entstehen ein Vorderhaus mit einer Ladeneinheit und neunzehn Wohnungen sowie ein Hofhaus mit fünf Wohnungen miteinander verbunden durch einen grünen Innenhof, der inmitten der urbanen Umgebung Wohnen im Grünen
00:41:32: bieten wird.
00:41:34: zeitlos ausgestattet, dauerhafte Attraktivität.
00:41:38: Also so wie es immer läuft, wenn das Privatgrund ist, wird das Maximale einfach daraus geholt.
00:41:42: Und inzwischen ist es schon echt ein großes Problem auch für die Läden.
00:41:45: Wir geben es mal in die andere Richtung.
00:41:47: Wir geben auch mal das Bild von früher.
00:41:49: Also man hat schon längst festgestellt, dass hier in der Hohenzollernstraße viele, viele Läden sich auch die Miete gar nicht mehr leisten können, weil natürlich Vermieter versuchen, vor allem über die Ladenmieten hier auch Geld reinzubekommen.
00:42:02: Die Hohenzollernstraße ist mehrfach ausgezeichnet worden als eine der schönsten Einkaufsstraßen München.
00:42:08: Und jedes Mal, wenn es einen Preis gab, sind aber auch entsprechend die Preise hochgezogen.
00:42:12: Und hier ist jetzt ein ständiger Wechsel, wenn sie einmal durchgehen, da stehen auch ständig Läden leer.
00:42:16: Und das ist einfach sehr, sehr schade.
00:42:18: Es gibt noch Ein paar Geschäfte, die hier schon ewig sind.
00:42:21: Z.B.
00:42:23: der Feinkostladen von Johanna Schweiger.
00:42:25: Die ist seit nineteenundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund die dann nicht diese Fährenmieten weiter anbieten.
00:42:52: Wir würden jetzt weitergehen, weil es hier doch ziemlich laut ist.
00:42:54: Wir gehen jetzt hier quasi auf die Rückseite von diesem Block, den man sieht.
00:42:58: Da ist dann das Haus, wo Christian Gude aufgewachsen ist und da erzähle ich auch was.
00:43:06: Jetzt kehren Sie Richtung Valmerayestrasse zurück.
00:43:08: Aber Sie sollte mit euren Zollernstraßen kehren und in die Isabella-Straße gehen.
00:43:13: Bei der ersten Kreuzung biegen Sie links in der Bauerstraße.
00:43:17: Unsere nächste Station befindet sich in der Bauerstraße neun.
00:43:23: Das sind jetzt hier vor der Bauerstraße neun, der Bauerstraße zehn und zwölf.
00:43:27: Das sind auch so Häuser.
00:43:28: Also ich habe hier dieses Haus, in dem es Christian Ude aufgewachsen, da oben in der obersten Wohnung in der Dachetage.
00:43:34: Er hat mal erzählt, er hat da immer den Liftboy gespielt, wenn der Gäste von seinen Eltern kam.
00:43:38: Und ich möchte mal kurz vorlesen, was er hier kürzlich der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erzählt hat.
00:43:45: Er wurde gefragt, Herr Ude, können Sie mir etwas zu Ihrer Wohngeschichte erzählen?
00:43:48: Und dann hat er geantwortet, ich bin nineteen hundert, sieben und vierzig in Schwaling geboren in der.
00:43:54: Das war ein Sechser im Lotto, weil das Haus einer kurhe hessischen Stiftung gehörte.
00:43:58: Als Mieter glaubte man, dass sein noch sicherer als Selbereigentümer zu sein.
00:44:01: Nach dem dritten Auto des Abends heimgekommen ist, konnten wir Kinder dann auf der Straße Völkerbeispielen, denn wir wussten, jetzt kommt keins mehr.
00:44:08: Ja, hat sich ziemlich geändert.
00:44:10: Auch dieses Haus ist inzwischen nicht mehr im Besitz der Kurhe hessischen Stiftung.
00:44:14: Auch das wurde mehrfach
00:44:16: verkauft.
00:44:16: Allerdings auch erst vor Kurzem.
00:44:18: Sie konnten nachher mal aus Klingeschild schauen.
00:44:21: Es wohnen da auch sehr berühmte und prominente Leute drin.
00:44:24: Was ich damit sagen will, es ist nicht ein Problem der kleinen Leute verdrängt zu werden oder wie kündig zu werden oder das gefürchten zu müssen, es betrifft inzwischen auch sehr reiche und auch sehr prominente Leute.
00:44:34: In den beiden Räusern hinter uns das gleiche Spiel, das sind die Bauerstraßen zehn und zwölf.
00:44:39: Ich habe leider keine näheren Infos dazu bekommen, ich weiß aber auch vor zwei Jahren wurde dieses Haus auch verkauft, da liefen plötzlich Leute rum.
00:44:46: Die Mieter wurden misstrauisch und haben dann versucht eine Mietergemeinschaft zu gründen, haben das auch gemacht.
00:44:52: Hier hat gekauft der Investor die Rock Keppelte Group GmbH, ein Immobilienprojektentwickler aus Grünwald, der sich auch schon in Giesing nicht hervorgetan hat, fair mit den Mietern umzugehen von den Wohnungen, die sie gekauft haben.
00:45:05: Und verkauft hat es eine Versicherung, die Achserversicherung, der hat das vorher gehört.
00:45:10: Was möchte ich hiermit sagen?
00:45:12: Also viele, viele Immobilien gehören irgendwie uns allen auch, weil wir alle versichert sind und weil sehr viele Versicherungen für die Altersvorsorge und so weiter auch in Immobilien investieren.
00:45:21: Und sich jetzt, wo es so wenig Zinsen am Kapitalmarkt gibt, sie aber verpflichtet sind, Garantiezinsen auszuzahlen für unsere Versicherungen, gezwungen sind, Immobilien zu verkaufen, damit sie sich das überhaupt noch leisten können.
00:45:32: Und das ist wohl auch hier passiert.
00:45:33: Und dann hat eben diese Grünweiderfirma das gekauft und seither sind hier alle so in Unsicherheit, was passieren wird, weil man eben weiß von anderen Objekten, dass die nicht umgegangen sind mit den Metern.
00:45:44: Ich weiß nicht, was jetzt der aktuelle Stand ist, ich habe leider auch niemand hier von dem Haus erreicht.
00:45:47: Ich wollte auch, dass hier jemand was sagt, ist leider nicht gelungen und deshalb gehen wir jetzt einfach mal weiter unter die Bauerstraße.
00:45:55: Folgen Sie jetzt die Bauerstraße bis zu Ende an der Kreuzung mit der Hildenspergestraße.
00:46:01: Begen Sie dann links in der Hildenspergestraße und dann wieder rechts in der Orscheldstraße.
00:46:06: Hier biegen sie dann wieder links in der Zehntener Straße und halten sie mit den Rücken zum Nordbad.
00:46:12: Das Restaurant ist heute Teil der Pizzeria-Kette Losteria.
00:46:19: Jetzt geht es um diesen ganzen Block, das ist eine einzige Wohnanlage.
00:46:23: Ganz netter Nebenhinweis hier, wo das Restaurant drin ist, wurde der Film Rossini gedreht mit Veronica Ferris.
00:46:29: Das Rossini ist jetzt auch ausgesucht.
00:46:32: Das wurde nachgebaut.
00:46:33: Das wurde nachgebaut.
00:46:36: Das ist auch nicht Rossini, sondern anders.
00:46:38: Dort saß der Titel dann immer drin, Helmut Titel, der wunderbare Filmemacher, den den Film Rossini gemacht hat.
00:46:43: Das saß bei Veronica Ferris und dieses Schriftschirm.
00:46:46: Die saßen immer da drin, jetzt nicht mehr.
00:46:48: Ja, aber es war super nachgebaut.
00:46:50: Also sagen genau so aus, wie es eigentlich jetzt noch aussieht.
00:46:52: Aber es geht um diese Wohnanlage.
00:46:54: Hier ist uns, als ich noch im Wohnungsamt war, also vor fünfzehn Jahren aufgefallen, dass da... auffallend viele wohnungen leer standen.
00:47:01: dann haben wir ermittelt.
00:47:02: ich habe wie gesagt ins grundbuch geschaut und da gesehen das hat jetzt eine luxenburgische firma gekauft.
00:47:07: dann waren wir natürlich alarmiert.
00:47:09: ich kannte auch jemand der hier wohnt habe die auch mal gefragt und die hat gesagt ja bisher ist nichts passiert aber die vermieten halt einfach nicht mehr neu.
00:47:15: wenn jemand auszieht was ein deutliches zeichen dafür ist dass jemand schnellstmöglich weiter verkaufen will und je mehr wohnungen leer stehen das so teurer kann man dann auch wieder verkaufen.
00:47:24: es ist recht gut gegangen.
00:47:25: Wir hatten einen Herr, der heute noch hier wohnt, bei der letzten Führung durch die Max-Vorstadt dabei.
00:47:30: Der hat mir dann erzählt, sie hatten zwar alle ein bisschen Bammel, aber diese luxemburgische Firma hat recht bald wieder weiterverkauft an jemand anders und der hat dann die Wohnungen einfach wieder neu vermietet und es ist den Mietern nichts passiert.
00:47:41: Die Mieten sind nicht extrem gestiegen.
00:47:43: Also es kann auch mal glimpflich ablaufen, wenn so ein Investor auftaucht und dann schnell wieder verkauft.
00:47:49: Derjenige hat aber auch viel Gewinn gemacht, diese Luxemburger Firma.
00:47:53: wieviel darf ich aber nicht sagen.
00:48:00: Folgen Sie weiter die Zehntener Straße in Richtung Elisabethstraße.
00:48:04: Kehren Sie die Elisabethstraße und nach einer Weile finden Sie auf Ihren rechten Seite die Zehntener Straße.
00:48:19: Es gibt das Zweck in Fremdungsrecht, das habe ich vorhin schon erzählt.
00:48:30: Man darf ohne Haum.
00:48:31: nur zum Wohnen benutzen, eigentlich.
00:48:34: Es gibt Ausnahmetatbestände.
00:48:35: Einer dieser Ausnahmetatbestände ist, wenn sich eine Institution, die ein öffentliches Interesse nachweisen kann, dem Wohnungsamt erklärt, dass sie diese Wohnungen unbedingt braucht, um sie anderweitig zu nutzen, dann kriegen die in der Regel auch eine Genehmigung.
00:48:50: Und das ist hier passiert.
00:48:51: Die LMU hat hier nach und nach mehreren Wohnungen Anträge fürgestellt, die dann auch immer bewilligt wurden.
00:48:56: Inzwischen besetzt sie dieses ganze Haus.
00:48:59: Also hier sind Wohnungen verloren gegangen.
00:49:01: im öffentlichen Interesse.
00:49:04: Und wir gehen jetzt weiter.
00:49:06: Wenn Sie da nach links schauen, sehen Sie die Kreuzung Tengstrasse, Agnerstraße.
00:49:11: Das ist die Wohnung, wo der Monaco Franz empfüllend gewohnt
00:49:14: hat.
00:49:19: Um unsere letzte Station zu erreichen, wiegen Sie einfach rechts in der Agnerstraße.
00:49:24: Laufen Sie weiter in der Richtung, bis Sie auf Ihren rechten Seite die Agnerstraße
00:49:36: letzte Station erreicht und mit Absicht habe ich die als letzte gewählt, nachdem jetzt so viele deprimierende Beispiele hatten.
00:49:43: Würde ich am Ende gerne noch was Schönes und Positives sagen, wie Frau Dahl gewohnt in dem Haus.
00:49:48: Und das gehört inzwischen der Rohe.
00:49:51: Und das ist ein sehr, sehr schönes Beispiel, wie sich eine Hausgemeinschaft wehren kann, Spekulanten.
00:49:57: Und ich würde einfach gerne an Sie vergeben.
00:49:59: Hallo, eben nach diesen ganzen Negativbeispielen ist es wirklich so, wie Frau Felsch so gesagt hat, wir wohnen hier auf einer Insel der Gluckseligen inzwischen.
00:50:08: Aber das war nicht immer so, also es gab hier wirklich einige gleiche Kämpfe und über Jahrzehnte hinweg.
00:50:14: Also das Haus ist von neunzehntneun fertig geworden und diese drei Häuser waren ja ehemals im gleichen Besitz, aber das hat sich dann schon, ich glaube in den acht, also Anfang der achtziger Jahre oder schon vorher, Die sind ja öfter verkauft worden und dann haben die anderen zwei Häusers geschafft, tatsächlich die Bewohner, die Häuser zu kaufen und eben das in Eigentum zu überführen.
00:50:38: Und wie ich in der Agnesstraße sixty-sechzig waren halt lange noch irgendwie der Spekulation ausgesetzt und letztendlich mit Bewohner in dem Haus, der schon noch länger da wohnt als ich, der hat da so eine Zusammenstellung eben gemacht.
00:50:54: Und seit
00:50:56: ... ... seit ... ...
00:50:56: seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... Und Gott sei Dank gibt's ja dann irgendwie, oder gab's dann schon die Erhaltungssatzung,
00:51:08: aber
00:51:09: das ist immer nicht unbedingt so einfach mit der alten Erhaltungssatzung.
00:51:12: Ich weiß nicht, inzwischen ist die Stadt, glaube ich, da auch ein bisschen hinterher, dass sie das eher nutzt, aber also damals war die Stadt nicht sehr angetan, das Haus zu kaufen, um's mal die Zen zu sagen.
00:51:23: Aber ... Wir haben wirklich versucht, selber Lösungen zu finden.
00:51:27: Was sehr schön war, dass das ganze Haus zusammenstand.
00:51:31: Alle haben an einem Strang gezogen.
00:51:34: Dadurch, dass sie ein paar Jahrzehnte vorher schon mal so was Ähnliches hatten, mit den Nachbarhäusern zusammen, gab es auch schon ein paar Vorerfahrungen von manchen Leuten im Haus.
00:51:46: Damals war es ... Ende der achtziger, Anfang neunziger Jahre wirklich so.
00:51:50: Also das war komplett durchmischt.
00:51:52: Es gab viele Familien, junge Familien.
00:51:54: Es gab zwei Wohnungen, da waren ältere Damen drin.
00:51:57: Also einmal zwei Schwestern und einmal unsere Hausmeisterin war es damals, hat mit ihrer Tochter da noch gewohnt und die wusste halt auch unheimlich viel über das Haus zu erzählen.
00:52:09: Das war einfach eine prima Sache.
00:52:11: Es haben alle an einem Strang gezogen, das war wichtig.
00:52:14: Um sich gegenseitig auch moralisch zu unterstützen.
00:52:18: Es gab einige Leute, die Kontakt zur Presse hatten und Politik.
00:52:24: Da wurde auf dem Bezirksausschuss das vorgestellt.
00:52:28: Es wurde mit einzelnen Politikern gesprochen.
00:52:30: Wir hatten hier mal Stadtfeste, Große, wo dann immer unser Anliegen vorgetragen wurde.
00:52:35: Wir haben Politiker eingeladen zu den Stadtfesten.
00:52:39: um unsere Sache klarzumachen.
00:52:41: Also das war damals dann auch so, dass insgesamt mehr als zehn Artikel in der Süddeutschen auch über das Haus erschienen sind.
00:52:47: Im Sternwaar war es im Bayerischen Rundfunk, wurde das bekannt gemacht.
00:52:51: Das war sehr, sehr wichtig für uns.
00:52:53: und ja, es ist auch dann wichtig, quer über die Parteien da irgendwie versuchen irgendwo auf den Grund zu kommen.
00:53:01: Also das hat sich dann auch gezeigt.
00:53:04: Das war letztendlich auch ein bisschen Druckmittel, um die Stadt zu überzeugen, ihre Vorkaufsrecht auszuüben.
00:53:13: Wir hatten vorher auch schon verschiedene Modelle entwickelt, um eine freundliche Übernahme des Hauses zu gestalten, also sprich, dass wir das selbst kaufen, wie die Nachbarhäuser getan hatten.
00:53:24: Was halt nicht so einfach war, weil viele Leute sich das halt hinten und vornehrlich leisten konnten, aber wir hatten ein echt gutes Modell mit Partner-Partenkäufern und so weiter aufgestellt.
00:53:33: Also das hätte schon gestanden und die Stadt hat sich dann aber doch noch überzeugend lassen, dieses Vorkaufsrecht auszuüben.
00:53:41: Aber in der ersten Reihe, dann war das wirklich so, dass sie von uns verlangt haben, einen wirklichen Notarvertrag zu machen, über einen möglichen Kauf des Hauses, über fünf.
00:53:53: mehr als fünf Millionen demark waren es damals noch und auch eine Bürgschaft für zwei Millionen abzugeben, wirklich mit einem notariellen Vertrag.
00:54:01: Und das war schon relativ happig, haben wir aber wirklich gemacht und allein dieser Notarvertrag hat ja schon achtzehntausend Euro gekostet.
00:54:10: Aber netterweise hat die Stadt sich nach zwei Jahren ungefähr war es dann doch noch durchgerungen, ihr Vorkaufsrecht auszuüben ohne Bedingungen, also ohne dass wir da finanziell im Hintergrund stehen.
00:54:21: Und hat dann auch das Vorkaufsrecht ausgeübt und das war in den letzten Jahren.
00:54:26: Also da haben wir uns schon wahnsinnig glücklich gefühlt.
00:54:29: Ich meine, weil hier gab es diverse Kündigungen im Haus, also der potenzielle Käufer.
00:54:36: einen Münchner frei her.
00:54:38: Wollte sich im Obergeschoss, also sprich die zwei obersten Wohnungen plus Dachgeschoss eine Privatwohnung bauen, hieß es immer.
00:54:46: Ob er wirklich immer das eingezogen, wer wissen wir nicht, aber er hat deswegen eben die zwei Medeparteien oben gekündigt, hat dann im Laufe der ganzen Geschichten aber auch noch drei Wohnungen gekündigt.
00:54:57: Und das war irgendwann schon, na ja, fast lustig mit einem gewissen Geigenhumor, muss man es schon nehmen.
00:55:02: Also oben gab es eine Mietpartei, die hatten dann irgendwann fünf Kündigungen, erst wegen Eigenbedarf, dann wegen, weil der offizielle Mieter seine Lebensgefährte mit in die Wohnung
00:55:13: genommen hat,
00:55:14: dann wegen einer Pressekampagne und ich weiß schon gar nicht mehr, da noch normal.
00:55:19: Also ja, irgendwas.
00:55:20: Also das war wirklich irgendwann schon nur noch Geigenhumor.
00:55:23: Und es gab natürlich auch diverse Gerichtsprozesse.
00:55:25: Also das zog sich, wir hatten auch in unserer Wohnung wirklich eine fristlose Kündigung über mehr als zwei Jahre.
00:55:31: Also es ist keine sehr schöne Situation, wenn man immer so im Zweifelsfall in zwei Wochen ausziehen müsste.
00:55:38: Und das war auch schon soweit, dass ein Gerichtsvollzieher bestellt war, den wir dann kurz vor knapp dann wieder irgendwie abwiegeln konnten.
00:55:46: Und ja, deswegen waren wir dann wahnsinnig glücklich, als die Stadt dann das Haus gekauft hatte, aber es stellte sich dann ganz schnell raus, ganz der Glücksselinghafen ist, nachdem in der Erhaltungsplatzung zumindest damals auf jeden Fall drin stand, dass die Stadt das Haus wieder reprivatisieren muss.
00:56:08: Und wir hatten aber auch schon zuvor Kontakt zur Vogeno, weil die Vogeno war damals Anfang der Neunziger, ich glaube zwei neunzehle, drei neunzehste Vogeno gegründet worden.
00:56:16: In München schon Kontakt zur Vogeno und es war halt in der Zeit auch immer so, die Vogeno hat ein Haus gesucht als neue Genossenschaft in München und wir haben einen sicheren Hafen oder eine Genossenschaft gesucht, also irgendwie, um hier sozialverträglich wohnbleiben zu können.
00:56:33: Und letztendlich hat dann die Woge nur das Haus gekriegt, wobei das auch das damals nicht so leicht war.
00:56:39: Also das war wirklich wieder in diesem Jahr schlichtender wieder Leute durchs Haus, also potenzielle Käufe.
00:56:44: Und wir hatten echt Angst, dass das der nächste.
00:56:47: Spekulation oder Immobilienhai hier auftaucht.
00:56:50: Weil damals die Stadt doch noch sehr versucht hat, das an den meisten Biedenden zu vergeben.
00:56:55: Und ja, es hat aber geklappt, dass die Genossenschaft das Haus gekriegt hat.
00:56:59: Und seitdem sind wir wirklich hier in einem sicheren Hafen und wir sind echt zufrieden.
00:57:09: Was ich noch ergänzen möchte ist, Sie haben schon angesprochen, die Stadt, wenn sie das Vorkaufsrecht ausübt.
00:57:16: ist noch nicht gerettet, weil die Stadt ist verpflichtet.
00:57:19: Das steht im Gesetz in einer Haltungssatzung wieder zu reprivatisieren.
00:57:22: Also jemanden zu suchen, der das Haus kauft und dann sozial verträglich vermietet.
00:57:28: Sie haben gesagt, der Freiherr steht hier schön in der Kronik.
00:57:31: Der hat das Haus für vier Millionen damals gekauft.
00:57:33: Dann finde ich schon sehr interessant, dass die Stadt von ihnen dann als Mietergemeinschaft mindestens fünf Millionen verlangt hat.
00:57:39: Ja, dann schon gestiegen.
00:57:40: Genau, das war schon gestiegen.
00:57:41: Und es ging überhaupt nur, weil das hier eine der ersten zwei Erhaltungssatzungen waren, die hier erlassen wurden.
00:57:48: Und so, wie ich das hier zwischen den Zahlen rauslese, wurde das auch nur gemacht, weil sie hier echt richtig Remi Demi gemacht haben.
00:57:55: Also sie haben hier Straßenfeste veranstaltet, um auf das Schicksal dieser drei Häuser aufmerksam zu machen.
00:58:00: Und das hat dann eben Aufmerksamkeit erzeugt in der Presse.
00:58:03: Und dadurch hat sich die Stadt dann erst genötigt gesehen, hier erst mal zu prüfen, ob man hier eine Erhaltungssatzung erlassen müsste und hat das dann hier auch gemacht.
00:58:11: als eine der ersten beiden.
00:58:13: Also diese hier und noch eine weitere hier in der Nähe wurden dann als erste Erhaltungssatzung in München erlassen.
00:58:18: Ja, und so kann man sehen, wenn die Mieter sich wehren und dann diesen Glücksfall noch mit einer Genossenschaft haben.
00:58:23: Genossenschaften sind ein sehr gutes Modell für Hausbewohner, weil man ist halt ein Anteil, man ist halt eine Kostennutzungsmieter, die nicht auf Gewinn ausgelegt ist.
00:58:33: Und soweit ich weiß, war das hier auch das erste Haus von der Rogenur, ne?
00:58:36: Das ist
00:58:36: das erste Rogenur Haus, ja.
00:58:38: Also, das war eben wie ich habe gesagt habe, dass die Vogino halt eben Haus gesucht, wir haben eine Genossenschaft gesucht und dadurch, dass das schon sehr in der Presse bekannt war, war das natürlich auch für die neue Genossenschaft irgendwie von Vorteil, sich dann für dieses Haus zu interessieren und eben wie gesagt, das sind dann auch alle Bewohner schon vorher Mitglied geworden in der Vogino und ja, so hat man sich dann zusammengefunden.
00:59:03: Allerdings hat die Stadt zuerst ... ... der Wogenodeshaus nur in Erbaurecht übereignet.
00:59:09: Erst in der Erbaurecht war das Wogenodeshaus in Erbaurecht übereignet.
00:59:11: Erst in der Erbaurecht war das Wogenodeshaus in Erbaurecht übereignet.
00:59:14: Erst in der Erbaurecht war das Wogenodeshaus in Erbaurecht übereignet.
00:59:16: Erst in der Erbaurecht wurde das Wogenodeshaus in Erbaurecht übereignet.
00:59:20: Erst in der Erbaurecht wurde das Wogenodeshaus in Erbaurecht übereignet.
00:59:23: Erst in der Erbaurecht wurde das Wogenodeshaus in Erbaurecht übereignet.
00:59:27: Erst in der Erbaurecht wurde das Wogenodeshaus in Erbaurecht übereignet.
00:59:30: Erst in der Erbaurecht wurde das Wogenodeshaus in Erbaurecht übereignet.
00:59:34: Erst in der Erbaurecht wurde das
00:59:36: Wogenodeshaus in Er.
00:59:37: Ja, klar.
00:59:37: Oder haben
00:59:38: wir noch eine Chance?
00:59:39: Weil das
00:59:40: schaut irgendwie.
00:59:41: Okay.
00:59:42: Was auch sehr schön ist bei der Wogino, was zum Beispiel bei der Geowofac, wo ich wohne, nicht geht, ist Wohnungstausch, habe ich gesehen.
00:59:48: Ich bin nämlich auch Wogino Mitglied, obwohl ich nicht bei der Wogino wohne, weil ich es einfach so unterstützenswert finde.
00:59:53: Also wenn eine Wohnung zu groß geworden ist, weil die Kinder ausgezogen sind oder man eine größere Wohnung braucht, weil man Kinder bekommen hat, dann kann man tauschen.
01:00:00: um uns dann aber nicht eine höhere Miete zu zahlen.
01:00:02: In meinem Fall wäre das so.
01:00:04: meine Wohnung, die ist eine zwei-Zimmer-Wohnung.
01:00:05: Es ist ein bisschen klein für uns, wir haben gegenüber...
01:00:09: Ein
01:00:10: Ehepaar, den ist eine dreieinhalb-Zimmer-Wohnung eigentlich zu groß.
01:00:13: Wir würden gerne tauschen, aber wäre für uns beide ein sehr schlechter Deal, weil wir dann jemals die aktuelle Miete zahlen müssten statt unseren Mietpreis, den wir jetzt haben und deshalb machen wir das nicht.
01:00:22: Also das ist auch so ein Ding, wo die Stadt eigentlich sich mal was überlegen könnte, wie man diese Wohnungstäusche machen könnte, ohne dass jeder dann irgendwie total drauf zahlt, wenn er die Wohnung tauscht.
01:00:32: Es gibt momentan ein EU-Projekt, wo die Stadt versucht, irgendwelche Modelle zu finden, aber das ist noch total in den... Kinder schubeln und ich glaube, da müsste sie auch Geld zubottern, weil die Vermieter einfach nicht bereit sind, vor allem private Vermieter eben auf diese Gewinnsteigerungen, die sie dann hätten, zu verzichten.
01:00:49: So, gibt es noch irgendwelche Fragen jetzt hier ganz zum Schluss?
01:00:52: Oder noch Anmerkungen oder was
01:00:53: Historisches?
01:00:57: Also ja, bevor ich zu Ihnen komme... Ich finde diesen Kampf von Mietergemeinschaften, wie die Bidinieren hier in dem Haus und die anderen Sachen, die wir gesehen haben, ist wunderbar.
01:01:11: Auch immer die Einbeziehung mit dem Bezirksausschuss.
01:01:17: Aber das sind Einzelkämpfe.
01:01:18: Also ich denke natürlich ganz wichtig ist so das Volksbegehren, dass im November startet Mieter Volksbegehren initiiert von der Bayerischen SPD und vom Bayerischen Mieterbund.
01:01:29: Aber das sind die sozusagen legalen oder offiziellen Sachen, aber was ganz wichtig ist, ist halt massenhafter Druck von unten, von der Straße, der dann auch in den Medien und in der Presse wiederholt findet.
01:01:44: In München gibt es zum Beispiel das Bündnis Ausschmäkulierten, ein breites Bündnis, die sich also wehren gegen diese ganze Sache.
01:01:50: Es gibt die Mieterstammtische monatlich oder alles.
01:01:54: Alle zwei Monate in den einzelnen Stadtteilen, wo man auch berichten kann über das, was einem widerfährt oder was man ändern möchte, die auch sehr aktiv sind.
01:02:05: Ich erinnere zum Beispiel an die Demonstration im letzten Herbst, im Oktober mit elftausend Leuten ausspekuliert, wo also ganz viele dabei waren, auch der Münchner Mieterbund usw.
01:02:20: Also das Bündnis ist, ihr seid alle eingeladen, ich bin also nicht offiziell jetzt hier, ich arbeite da ein bisschen nötig, aber mache auch nicht so viel.
01:02:29: Gar nicht, ich heiß Holy Knaus, arbeite manchmal da bei den ausspekulierten Leuten mit, weil ich finde das ganz wichtig.
01:02:35: die Wohnungssituation.
01:02:36: Ich bin aber jetzt nicht so wahnsinnig offizieller.
01:02:40: Da kann der Chris Schwarzenberger mehr zu sagen, dem gebe ich gleich das Mikrofon.
01:02:44: Und ich danke Ihnen, ich mache zum ersten Mal bei so einer Stadtteilführung mit.
01:02:47: Das ist natürlich auch mein Stadtteil hier.
01:02:49: Sie haben das fantastisch
01:02:50: gemacht.
01:02:58: Also wir haben ja auch schon drei Führungen gemacht, die kann man nachgucken.
01:03:02: Also beim letzten in der Max-Vorstadt, da kamen auch schon ein Podcast gemacht und es wurde auch gefilmt.
01:03:08: und die beiden anderen davor, wo nicht ich geführt habe, sondern meine Mitstreiter Christian Stupka und Christiane Talgott aus der Initiative für ein soziales Bodenrecht.
01:03:16: Das ging durch die Aux und was war das andere?
01:03:19: Glockenbachviertel.
01:03:20: Da gibt es auch Filme.
01:03:21: Also auf der Seite von Mönchner Forum bei euch, auf der Pietra Kelly-Seitung bei der Friedrich-Evans-Stiftung und bei der Evangelischen Stadtakademie.
01:03:27: sind die Filme eingestellt, da kann man die nachgucken für die Führung, die man verpasst hat.
01:03:31: Wir haben auch schon mitgemacht, verauspekuliert, wir planen auch weiter, bei euch mitzumachen und du wirst noch was dazu sagen, ne?
01:03:37: Genau, ich wollte eigentlich nur abwarten, ob noch Fragen kommen und dann erst was sagen.
01:03:41: Ihr habt das ja jetzt das schöne Beispiel hier auch gesagt, das auch zeigt, so gemeinsam ist man stark und so gemeinsam kann man was reißen und du hast es auch schon schön gesagt, mit Krawall machen.
01:03:50: Wir haben letztes Jahr schön dabei gemacht.
01:03:51: Das war die größte Mietendemo Münchens, die es hier gegeben hat.
01:03:54: Und es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht.
01:03:56: Und genau, wir haben den Stammtisch, den wir alle zwei Monate machen.
01:03:59: Da kann jeder Herz sich dazu eingeladen, auf der Homepage zu schauen.
01:04:02: Und ich kann jetzt ankündigen, wir waren vor zwei Wochen auf einem Vernetzungstreffen in Göttingen.
01:04:07: Es ist für nächstes Jahr, der März, eine Transnationale, die wir tatsächlich geplant haben.
01:04:14: Wir haben uns da in Frankreich orientiert, im Dritten, weil da wieder die Räumungen losgehen.
01:04:19: Spanien ist dabei, Portugal ist dabei und es soll keine zentrale Demo sein, sondern es soll in ganz, ganz, ganz vielen Städten überall was passieren, um auch die Kämpfe vor Ort ein bisschen zu stärken.
01:04:29: Und da ist jeder herzlich dazu eingeladen, mitzumachen, mit zu organisieren.
01:04:33: Jeder kann irgendwo was beitragen, wie wir jetzt auch gerade gehört haben.
01:04:35: Der eine hat Kontakt zu der Person, der eine kann gut Briefe schreiben, eine andere kann Design, was auch immer.
01:04:41: Jeder kann was dazu beitragen und Teil des Ganzen sein und da werden wir wahrscheinlich im Dezember oder im Januar einen Aufschlag machen, wo wir so einen Demo-Planungsteam einfach ins Leben rufen.
01:04:50: Genau, jeder kann was dafür machen.
01:04:52: Das war ja auch die Frage, die davor gewesen ist, wann gehen wir noch auf die Straße?
01:04:56: Die Mehr wir sind, desto größer wird die ganze Sache auch und desto mehr Druck machen wir und vielleicht in ferner Zukunft werden wir auch so stark sein wie in Berlin.
01:05:03: Die Demonstration am achtundzwanzigste März hat natürlich aufgrund der Corona-Krise nicht stattgefunden.
01:05:08: Um mehr zu erfahren, was an Stadt organisiert würde, um wie sich die Wohnlage München entwickelt hat, schauen Sie in den Show-Notes in der Beschreibung diese Folge, wo Sie auch weiterführende Links zu der benannten Fälle in diese Folge finden können.
01:05:23: Und auch zeigen, dass es nicht nur hier ein vereinzeltes Problem ist, nicht nur eine Wohnung, Oder ein Haus, das das Problem hat, sondern das betrifft ganz, ganz viele in ganz, ganz vielen Städten.
01:05:31: Es ist überall anders natürlich, aber das Gefühl auch zu bekommen, dass wir in Göttingen bekommen haben, so, da kämpfen überall Leute, das gibt richtig viel Kraft.
01:05:39: Und ich glaube, da wird sich der Diskurs noch weiter verschieben, da wo wir auch jetzt schon sind durch die Berliner und auch München hat dazu was beigetragen.
01:05:48: Die sind alle sehr happy gewesen, was wir hier auf die Beine
01:05:50: gestellt haben.
01:05:52: Gut, dann... Vielen, vielen Dank euch allen und Ihnen allen fürs Kommen, fürs Interesse.
01:05:57: Ich hoffe, Sie haben was gelernt und erfahren.
01:05:59: Ich finde immer an konkreten Beispielen merkt man viel besser, wie es läuft und was besser laufen könnte.
01:06:04: Und dann wünsche ich Ihnen allen noch einen schönen sonnigen Restsonntag.
01:06:07: Danke schön.
01:06:19: Und das war's für diese Folge.
01:06:20: Weitere Links und Informationen auch zu der heutigen Lage findet ihr in der Beschreibung.
01:06:25: Danke an alle Kooperationspartnerinnen und bis zum nächsten Mal.
01:06:29: Die Musik ist von Kevin MacLeod.
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