Ladies* Lunch 2019: feministische Außenpolitik

Shownotes

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung findet man auf unsere Homepage: https://www.petrakellystiftung.de/de/2002/07/21/unser-jaehrlicher-ladies-lunch

Shownotes: Weitere Informationen zu dem Thema: https://www.boell.de/de/feministische-aussenpolitik Bündnis 1325: https://t1p.de/rys1

Benannte Organisationen während des Gesprächs: CFFP: https://centreforfeministforeignpolicy.org/cffp-germany WILPF: https://www.wilpf.de/ RCW: http://www.reachingcriticalwill.org/ ICAN: https://www.icanw.de/ OXFAM: www.oxfam.de/‎


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00:00:00: Schönen guten Tag, ich heiß Gehsa Thiedemann.

00:00:02: Manche kennen mich schon,

00:00:03: manche noch nicht.

00:00:04: Und ich bin

00:00:05: die Geschäftsführerin der Petra Kelly-Stiftung.

00:00:08: Wir

00:00:09: machen diesen Ladies' Lunch seit vielen Jahren,

00:00:12: einmal im Jahr.

00:00:13: Das Ganze dient immer einem Thema, mit dem wir uns auseinandersetzen.

00:00:17: Aber es dient auch dem Austausch und der Vernetzung

00:00:21: von Frauen.

00:00:22: Das Thema in diesem Jahr

00:00:25: ist

00:00:25: feministische.

00:00:27: Außenpolitik.

00:00:28: Derzeit sieht es ja irgendwie nicht so gut aus mit der weltpolitischen Lage.

00:00:33: Und das hat so ein bisschen den Anschein, dass so eher autoritäre und eher menschenverachtende Politik zur Normalität wird.

00:00:41: Das, was Herr Trump da jetzt so abgelassen hat gegenüber diesen vier Demokratinnen, zu denen er sagt, die sollen noch mal gefährlich nach Hause gehen, ist einfach komplett daneben.

00:00:52: Und macht mir manchmal auch Angst, Da hingehen, dass man nie weiß, wer das wie hört, mit welchem Ohr und welche Konsequenzen daraus dann gezogen werden.

00:01:01: So heißt das, die sind freiwild, heißt das,

00:01:04: naja, man

00:01:05: kann mit ihnen machen, was man möchte.

00:01:07: Und sehe, aber es ist ja nicht nur...

00:01:09: Trump, wir

00:01:10: haben ähnliche Geschichten in Osteuropa, wir haben ähnliche Geschichten in der Türkei, in der arabischen Welt.

00:01:16: Aber sehe die Welt anders aus, wenn Frauen die gleichen Rechte und den gleichen Anspruch wahrnehmen, formulieren und wahrnehmen würden als die Ressourcen und wenn sie die gleiche Entscheidungsmacht

00:01:28: hätten.

00:01:29: Heiko Maas, unser

00:01:31: Außenminister, hat wiederholt jetzt gesprochen von den engen Zusammenhang aufmerksam gemacht zwischen geschlechter Gleichstellung, dem Schutz der Menschenrechte, nachhaltiger Entwicklung und der Wahrung von Frieden und Sicherheit.

00:01:43: Na immerhin.

00:01:44: Die feministischen Forderungen haben, so scheint es zumindest momentan nach einem ziemlich langen Anlauf, nun endlich auch die Außenpolitik.

00:01:52: erfasst.

00:01:52: Aber was bedeutet das, wenn er so was sagt?

00:01:55: Ich hoffe doch sehr, dass es mehr sind, ist als freundliche Worte und eine Willensbekundung, sondern dass noch was anderes dahinter steckt.

00:02:03: Aber Reicht es, das Scheinwerferlicht nur auf die zu lenken, die in der Regel am meisten leiden unter Kriegen und Ungerechtigkeiten, also auf Frauen, Kinder und Maginalisierte?

00:02:14: Reicht es, wenn Frauen am Verhandlungstisch sitzen?

00:02:18: oder muss da nicht noch mehr

00:02:20: sein?

00:02:21: Die Aussage der Einheit der Vereinten Nationen für Gleichstellung und Ermächtigung der Frauen, kurz der UN-Frauen, sagt, wenn Frauen an Friedensprozessen beteiligt sind, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Einigung mindestens fünfzehn Jahre hält, um fünfunddreißig Prozent.

00:02:36: Das ist ja schon mal erheblich und eine große Aussage.

00:02:41: Wie sieht es nun aus, wenn Außen- und Sicherheitspolitik feministisch gedacht wird, was verändert sich?

00:02:48: Ich

00:02:48: freue mich sehr, dass Christina Lunds heute da ist und zur Aufklärung beiträgt und zur Beantwortung dieser Fragen.

00:02:56: Christina Lunds stammt aus Franken, ist Politikwissenschaftlerin, ich muss das ablesen, hat in Oxford,

00:03:02: London

00:03:03: und Stanford Diplomatie Menschenrechte und Psychologie studiert, ist unter anderem Beraterin im Auswärtigen Amt.

00:03:10: Mitglied der Atlantikbrücke Jan Lieder, Moderatoren, Freiautoren, Kampagnenberaterin und vor allem Mitbegründerin und Deutschlanddirektorin Desenter for Feminist Foreign Policy.

00:03:23: Die unter anderem auf ihrer Homepage habe ich gesehen, ein Crashkurs zu feministischer Außenpolitik anbieten.

00:03:29: Finde ich ganz spannend.

00:03:30: Vielen Dank, dass Sie den Weg hierher gefunden haben.

00:03:33: Vielen Dank, dass Sie da sind.

00:03:34: Frau Lundz, ich freue mich

00:03:35: sehr.

00:03:36: Und gerne begrüße ich auch unsere Mitdiskutantin.

00:03:39: Margarete Bause, lange Jahre Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag.

00:03:44: Nun Mitglied des Bundestags mit dem Schwerpunkt Menschenrechte.

00:03:48: Und ich freue mich auf eine spannende Diskussion und auf erhellende Informationen.

00:03:56: Und gerne gebe ich jetzt mal als erstes das Mikrofon und damit auch das Wort an Sigi Hagel.

00:04:01: Sigi ist Landesvorsitzende der Bayerischen Grünen.

00:04:04: Ich freue mich, dass Sie da

00:04:05: sind.

00:04:08: Ja, liebe Gesa, liebe Frauen, liebe Feministerinnen, ich freue mich sehr, dass Sie, dass Ihr heute alle gekommen seid zum Ladies' Lunch zu einer wichtigen Diskussion heute Abend.

00:04:19: Wir werden darüber reden, wie eine feministische Perspektive in der Politik die Welt verändern kann.

00:04:26: Wenn wir über feministische Außenpolitik sprechen, was wir heute Abend ja tun werden, dann sprechen wir über Sicherheit und Frieden weltweit.

00:04:34: Dann sprechen wir über Entwicklungspolitik, dann sprechen wir über Menschenrechte und zwar Menschenrechte für alle Menschen, also auch für Frauen und Minderheiten.

00:04:45: Und was das konkret heißt ja, zum Beispiel heißt es das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, und zwar generell und auch in Krisen.

00:04:54: Wir wissen seit Langem, dass im bewaffneten Konflikten Vergewaltigungen systematisch eingesetzt werden als Kriegswaffe.

00:05:02: Und auch Friedensmissionen führen zu.

00:05:04: Viele Frauen dann in die Zwangsprostitution in den betroffenen Gebieten.

00:05:09: Eine feministische Außenpolitik sorgt dafür, dass Frauen vor sexualisierter Gewalt wirksam geschützt werden.

00:05:16: Und zwar generell und überall.

00:05:18: Oder nehmen wir als weiteres Beispiel die Beteiligung von Frauen und Geser hat es schon angesprochen an Friedensprozessen.

00:05:25: Zwischen... ...Ninzehundertneunzig und Zwohtausendsebzehn saßen genau acht Prozent Frauen an den Verhandlungstischen internationaler Friedensprozesse und Friedensgespräche.

00:05:36: Und wir wissen aber, dass es viel wahrscheinlicher ist, dass Friedensverträge halten, wenn

00:05:43: Frauen

00:05:43: an diesen Gesprächen beteiligt waren.

00:05:46: Und eine feministische Außenpolitik sorgt dafür, dass Frauen in Friedensprozesse gleichberechtigt mitwirken können.

00:05:54: Und lassen Sie mich noch ein drittes Beispiel nennen, nämlich den Zugang zu Ressourcen.

00:05:59: Frauen Und auch das wissen wir schon sehr, sehr lange.

00:06:03: Haben weltweit weniger Zugang zur Bildung?

00:06:07: Sie haben weniger Zugang zur Macht- oder medizinischen Versorgung und sind gleichzeitig aber in besonderem Maße betroffen von Krieg, von Gewalt, von Armut und ja auch sogar von der Klimakrise.

00:06:20: Eine feministische Außenpolitik sorgt dafür, dass Frauen alles bekommen, was sie für ein gutes Leben auch brauchen.

00:06:27: Ja, ich glaube, wir brauchen einen grundlegenden Perspektivenwechsel.

00:06:30: Wir müssen die Bedürfnisse der Menschen und nicht der Staaten in den Mittelpunkt rücken, eben bei einem Perspektivwechsel in der internationalen und in der Außenpolitik.

00:06:41: Es gibt aber auch gute Beispiele.

00:06:42: Es gibt auch Vorreiter, nämlich beispielsweise Schwelligen.

00:06:46: Die schwedische Regierung verfolgt seit Jahrzehnten jetzt ganz konsequent eine feministische Außenpolitik und zwingt dadurch ihre internationalen Vertragspartnerinnen, die Perspektive von Frauen auch mitzudenken.

00:07:00: Ja, das passiert natürlich wie immer nicht von selbst.

00:07:02: Das wissen wir ja als Feministinnen.

00:07:05: Nein, das alles passiert nur, weil die Schwedinnen mit aller Kraft für eine geschlechtergerechte Politik kämpfen.

00:07:12: Und die schwedische Außenministerin hat in einem Interview auf die Frage, was sie zur Feministin gemacht hat, auch geantwortet, wie kann man eigentlich keine Feministin sein?

00:07:23: Und ich denke, das unterstreicht auch noch mehr, dass es sich hier nicht darum handelt, dass man einfach etwas mal zu Papier gibt, sondern dass man auch da noch handelt und versucht es durchzusetzen.

00:07:32: Und Kanada hat vor zwei Jahren einen nationalen Aktionsplan geschlechter Gerechtigkeit, eine Basis für Frieden aufgestellt und erarbeitet.

00:07:42: Ja, und es gestaltet seine Außenpolitik, nach der die Wiese Gleichstellung hochgehalten wird, sind die Gesellschaften friedlicher.

00:07:51: Und Deutschland?

00:07:52: Ja, wir haben

00:07:52: seit Jahr zwölf eigentlich auch schon einen nationalen Aktionsplan.

00:07:58: Aber leider ist dieser Aktionsplan nicht mehr als eine gut gemeinte Absichtserklärung, weil er weder mit Finanzen noch mit konkreten Zielen hinterlegt ist.

00:08:09: Und wie dringend notwendig eine feministische Politik ist, national und international, das zeigt eigentlich der mislungene Versuch von Heiko Maas, der mislungene Versuch beim UN-Sicherheitsrat im April, die Rechte der Überlebenden von sexualisierter Gewalt in Konflikten wirksam zu stärken.

00:08:29: Heiko Maas

00:08:29: scheiterte

00:08:30: am Widerstand der USA.

00:08:32: Aber US-Präsident Donald Trump ist nicht der einzige, der auf dem internationalen Paket Sexismus und Antifeminismus verkörpert.

00:08:41: Nein, er hat gute Gesellschaft oder, sagen wir mal, schlechte patriarchale Gesellschaft mit Putin und Bolsonaro beispielsweise.

00:08:49: Und es zeigt

00:08:50: erneut, wir brauchen ganz, ganz dringend eine Veränderung patriarchaler Machtverhältnisse.

00:08:55: Denn eins ist auch klar, eine Demokratie funktioniert nur, wenn sie auch geschlechtergerecht ist.

00:09:01: Ich freue mich, Ganz besonders auf diese Thematik, die wir heute mit zwei ganz wunderbaren Frauen diskutieren können, nämlich Christina Lunds und Margarete Bause.

00:09:11: Vielen Dank, dass ihr heute hier seid, bei diesem ganz wichtigen Thema.

00:09:15: Und ich freue mich auf gute Gespräche und wünsche ein spannendes Ladies' Lunch.

00:09:20: Vielen Dank.

00:09:28: Schönen guten Abend.

00:09:30: Es freut mich ganz besonders hier zu sein.

00:09:31: Wie schon angekündigt, ich bin ja Franken.

00:09:34: Ich denke eigentlich auch, dass ich Bayern bin.

00:09:35: Da haben ja unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Ansichten.

00:09:38: Aber ich fühle mich schon ziemlich wohl hier in München.

00:09:40: Auch wenn ich jetzt in Berlin wohne.

00:09:43: So, in so, ja, ich würde mal sagen gemütlichen und wirklich netten Runden, wie hier,

00:09:50: wo auch wirklich

00:09:51: nur Frauen sind und wo Menschen sind, wo ich weiß, dass ich danach eben kein Shitstorm bin.

00:09:55: Oder, wo ich hoffe, dass es Wahrscheinlichkeit, dass ich dann alle Schützungen bekomme oder irgendwelche Androhungen, doch ein bisschen geringer ist.

00:10:02: Red ich auch ganz gerne mal so ein bisschen, ja vielleicht ein bisschen privater das, weil ich oft gefragt werde, warum ich dann eigentlich mache, was ich mache, wieso ich auf die komische Idee komme, irgendwie die Primitie und irgendwie Aktivismus zusammenzubringen.

00:10:16: Es hätte ja nichts auseinander zu tun, weil... Wie ich gerade angekündigt wurde, also ich bin unter anderem, also ich habe das Center für Feministische und Polizee mitgegründet und bin unter anderem auch seit Anfangsjahres Beraterin im Auswärtigen Amt, wo ich die meiste Zeilen momentan verbringe.

00:10:33: Aber ich glaube am andermeisten bin ich doch irgendwie so die Aktivistin im Auswärtigen Amt, die manchmal mehr gemocht und manchmal weniger gemocht wird.

00:10:40: Darum wollte ich den Vortrag jetzt so ein bisschen ja eher persönlicher aufziehen.

00:10:45: ein bisschen kurz von meinem Hintergrund, der vielleicht erklärt, warum ich denke, dass Aktivismus auch ins Auswärtige Amt rein muss.

00:10:53: Und dann habe ich noch so ein bisschen hier ein paar Forderungen dabei.

00:10:55: Wir haben das ganz genau aussehen, feministische Außenpolitik.

00:10:58: Kurz würde ich auch gerne über diese Resoluzion, die gerade angesprochen wurde, reden und so, dann erliege ich jetzt mal los.

00:11:06: Mein Weg zum feministischen Aktivismus.

00:11:09: Der kam so vor ein paar Jahren.

00:11:11: Da hatte ich, also ich komme selbst von einer Arbeiterfamilie aus dem kleinen Dorf, ein Monat in Franken, der fränkische Schweiz.

00:11:18: Und Diplomatie oder das Außenpolitische hätte überhaupt nicht weiter entfernt sein können von mir.

00:11:22: Es spielt zu Hause einfach keine Rolle.

00:11:25: Ich glaube, ich war auch so Anfang des Jahrzehnts, bevor ich gecheckt hatte, was Diplomaten und Diplomaten eigentlich so den ganzen Tag überhaupt machen.

00:11:31: Und ich hatte dann ... Über den Zuspruch von außen, dann doch nach London gegangen, hatte da einen ersten Master in Menschenrechte studiert, internationaler Politik, hatte dann zweiten auch angeschlossen, dank eines vollsteckenen News in Oxford.

00:11:44: Hatte dort diplomativ studiert.

00:11:45: In der Zeit, als ich in London war, fing es für mich an, dass ich mich zum ersten Mal ein bisschen mehr mit Feminismus auseinandersetzte.

00:11:51: Wir hatten halt dann, ich glaube, über Frauenrechtssystemen gelernt und Ganz naivig war konservativ, wie ich aufgewachsen bin.

00:11:58: Da ich in so einem, wie sagen wir denn, Frauenrechte und keine Männerrechte?

00:12:02: So, weil die ganze Welt so eine Männerrechte ist.

00:12:05: Und bin dann nach Oxford gegangen.

00:12:08: Und in dieser Zeit zwischen London und Oxford möchte ich dann noch irgendwann zu Hause bei mir im Dorf.

00:12:14: Und war in der Tankstelle irgendwie gestanden.

00:12:17: Und hatte so die Bildzeichen gesehen, die lag da aus.

00:12:19: Und die Bildzeichen rief dazu auch, Deutschland schönsten TV-Boosen zu wählen.

00:12:23: Und ich dachte mir, krass.

00:12:25: Das ist wirklich krass.

00:12:26: Wir haben irgendwie gerade gelernt, dass die Reduktierung von bestimmten Personengruppen auf deren bestimmten Merkmale zu einer Dehumanisierung von dieser Personengruppe für eine Dehumanisierung, wird immer dazu, dass die Gewaltrate gegenüber einer bestimmten Persongruppe erhöht wird.

00:12:40: Wir wissen gleichzeitig, dass irgendwie... Jede dritte Frau von Sex-Solizität, Gewalt oder partnerschaftlicher Gewalt und jede mehr als jede zweite von sexueller Belästigung betroffen ist.

00:12:49: Also wir haben die Zahlen, dann wissen wir das auch.

00:12:51: und trotzdem verhalten sich manche Strukturen in der Gesellschaft, so wie sie es tun.

00:12:55: Das hat mich ziemlich wütend gemacht.

00:12:57: Ich hatte dann auf den Brief geschrieben und eine Petition gegen die Bildzeitung.

00:13:00: Das war so mein erster feministischer Akte.

00:13:03: Es wurde dann gegen so eine Größe in Kampagne und einer kleinen Organisation.

00:13:06: Und wir haben einfach versucht, gegen Kitekemeide irgendwas auszurichten.

00:13:10: Hat so ein bisschen geklappt, ganz viel Hass hat das aber auf jeden Fall reingebracht.

00:13:14: Also viel Antrungen gegen mich, meine Familie, Vergewaltungsantrungen, all die Sachen.

00:13:19: Ich dachte mir, krass, ich war damals auch ein bisschen so rumgetucht, dass es feministisch eigentlich was anderes anging und hatte nicht damit gerechnet, dass so was passieren kann.

00:13:27: Und für mich wurde dann einfach mal sehr deutlich, wie stark eine patriarchale Struktur in unserer Gesellschaft wirkt und dass diese Strukturen

00:13:34: und diese Leuchte,

00:13:34: diese Strukturen versuchen auch recht zu halten.

00:13:36: Alles daran setzen, die Menschen.

00:13:39: die dagegen vorgehen wollen, zu schweigen zu bringen.

00:13:41: Und das war irgendwie der Hass.

00:13:42: Von dort an war ich in einigen anderen Kampagnen beteiligt.

00:13:47: Unter anderem nach den Übergriffen, keine Silvesternacht, sexualisierte Übergriffe, hatte ich mit anderen einiger von sehr nahenhaften Terminissen in Deutschland eine Kampagne gestartet, die hieß gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus.

00:13:58: Immer überall Hashtag Auslandslos, der... auch unterstützt von damaliger Frauen-Familienministerinnen und natürlich Davis, internationale Bürgerrechtssekuren und vielen anderen.

00:14:08: Dazu beitrug, dass auch der gesellschaftliche Diskurs in dem Meeting geändert wurde, weil bis dato war es sehr narcissistisch.

00:14:14: So dieses alte kolonialen Narrativ, dass die Frauen und Männer kommen, die weißen Frauen zu kölkweiltigen, hatten wir nach der Kölner Silessernacht.

00:14:21: Da hatten wir uns dagegen geschält.

00:14:23: Für uns klar ist das Feminismus.

00:14:25: egal in welchen Bereichen, nur damit funktionieren kann, wenn er intersektional ist.

00:14:29: Also wenn wir uns nicht nur mit Designierung gegen die Frauen liefen, die sich halt solch identifizieren, irgendwie angucken, sondern gleichzeitig den Rassismus verbinden mit Sexualität, Herkunft, Ebene, Religion, anderen Themen.

00:14:39: Ich war dann auch bei der Kampagne Nein-Hals-Nein, involviert.

00:14:42: Damals war der jetzige Außenminister-Maß, noch Moskizminister, wollte erst nicht das Sexualstrafrecht so ändern, wie wir es gefordert hatten, nämlich Konsens passiert, sondern sagt, ja, wir ändern das schon ein bisschen, aber nicht so richtig.

00:14:54: Und dann hat er gesagt, nee, geht auf gar keinen Fall.

00:14:57: Ich hatte damals auch am Start von der Kampagne, Gemeinsam mit UNWM Nationales Komitee, den Auftakt der TIK-Weilzeit online geschrieben und da auch.

00:15:04: ganz klar handmaß und die Strukturen an den Angegangen herausgefordert.

00:15:08: Und in der selben Zeit, wie all das passiert, so mein, ich nenne es mal, feminist awakening, mein persönliches, hatte ich eben die Klamathie studiert und saß irgendwie in den Vorlesungen und hatte dann erste Berufserfahrungen auch gesammelt und dachte

00:15:21: mir so, oh, krass,

00:15:22: irgendwie die Strukturen, die sind ja auch irgendwie nicht so berauschend.

00:15:27: und wieso fehlen auf unsere Literaturliste, wenn es irgendwie Die Sicherheitsgedürfnisse, die Sicherheitssituation von freien Stärken angucken.

00:15:35: Wieso fehlt auch eigentlich das Thema geschlechterbasierte Gewalt?

00:15:39: Wieso will das nicht angucken?

00:15:40: Wieso sind eigentlich alle, wo wir nicht lesen sollen, Männer?

00:15:42: Und wieso fehlt einfach so viele Lebensrealitäten?

00:15:47: Das war auch so gewesen und ich dachte mir, die machen das bestimmt richtig.

00:15:49: Und dann hat sie dann aber langsam auch für Bündnisse gefunden, wie er den anderen auch komisch aufschießt.

00:15:55: Das war für mich dann auch so langsam die Zeit, wo ich sagen ... Die Geschichte gelernt hat hinter feministischer Außenpolitik, hinter feministischer und internationaler Politik, die sehr weich ist, die aber nicht in Oxford gelehrt wurde.

00:16:08: Und die auch nicht in London oder wo ich sonst studiert habe gelehrt wurde.

00:16:11: Da habe ich nichts davon gehört.

00:16:13: Kein Geeps.

00:16:14: Da war ich sie so wichtig.

00:16:15: Die Geschichte von Feminismus und internationaler Politik, die beginnen spätestens, werden des Erste Weltkrieges und kurz danach auch, als bei Zündin Haag beim Weltfrauenkongress Feministinnen vieles zu Fraschetten, in denen Haag zusammenkam.

00:16:29: Und die gesagt haben, irgendwas läuft mir falsch.

00:16:32: Das ist mir mit einem Ersten Weltkrieg.

00:16:34: Aber wir haben hier super Ideen.

00:16:36: Und wir glauben vor allem, dass sie unter unserer eigenen Unterdrückung, die Unterdrückung, dass wir nicht mehr wählen dürfen, die Unterdrückung, dass viele von uns vom Reisen abgehalten wurden, als sie zu diesem Kongress gehen durften.

00:16:47: Und diese Gewalt, die wir im Alltag, im privaten irgendwie erleben, dass die Lage zusammenhängt, wie Gewalt in der Welt funktioniert, dass die ähnliche Strukturen sind oder so auf ähnlichen Ausgangslagen.

00:16:59: Annamen und Verhaltensweisen basiert.

00:17:01: Das war ... das ist ... ... hundert Jahre her.

00:17:05: Das haben die damals schon festgelegt, das haben die gesagt.

00:17:07: Kurze Sachen in Erster Weltkrieg haben die sich wieder getroffen.

00:17:09: Und in Zürich damals, woraus dann auch Women's International League for Peace and Freedom entstanden ist, wahrscheinlich die wichtigste Organisation zu Feminismus und internationale Politik.

00:17:20: Damals

00:17:20: wurde eine

00:17:20: Forderung aufgestellt, weil man Angst hatte, dass es wieder in der zweiten Welt gegeben.

00:17:24: Die Forderungen haben ganz viel Abrüstung natürlich beinhaltet.

00:17:27: Und ... Ja,

00:17:29: hat so richtig nicht mehr zugehört,

00:17:30: weil Frauen, Frauen konnten nicht mehr wählen, so sollte man den überhaupt zuhalten, die hatten keine Stimme irgendwie im öffentlichen Bereich.

00:17:36: Aber was unter anderem auch irgendwie passiert ist, dass in den vierzehn Punkteplanen von Luther Wilson wurden viele Sachen, die die Frauen, die Forderungen, die die aufgestellt haben, die so, so relevant sind und so noch wichtig für genau heute die Situation, wurden aufgenommen, aber eben keinen Credit gegeben.

00:17:51: So, das war für mich natürlich sehr wichtig, diese Geschichten zu kennen.

00:17:55: Zu wissen, wann das anfing, zu wissen, auf welchen Schultern wir stehen, wenn wir irgendwelche Arbeit machen.

00:17:59: Aber gleichzeitig zu wissen, wie stark Unterdrückungsmechanismen in unserer Gesellschaft für Stimmeln neben dem Mainstream unterdrückt werden.

00:18:07: Das war dann eben ja vor ein paar Jahren.

00:18:10: Ich bin dann selbst für eine kurze Zeit nach Kolumbien gegangen, also das Privileg für eine feministische Organisation zu arbeiten.

00:18:17: In der Zeit als das Friedensreferendum.

00:18:20: abgehalten wurde zwischen der FARC und der Regierung.

00:18:23: Ich bin den Tag vor dem Referentum hingekommen.

00:18:25: In meinen

00:18:26: Come-of-references

00:18:27: in dem Vertrag stand eben drin.

00:18:29: Ich werde daran arbeiten, die die Themen, die scheinbar ist, kummte im Vertrag mit der Organisation zu implementieren.

00:18:36: Das war so die Idee.

00:18:37: Der Vertrag wurde abgeheben von der Bevölkerung.

00:18:40: Ähnlich gerade das Ergebnis wie der Brexit, was ein Riesenschlag als Gesicht für die feministischen Organisationen vor Ort war.

00:18:47: Der erste Tag Meine Arbeit dort mit dieser Organisation, die seit vielen, vielen Jahren ist eine der führenden Organisationen beurteilt.

00:18:54: Darin gearbeitet hatte ich dieser Friedensvertrag so inklusiv, war ist, wie er war und immer noch ein bisschen ist.

00:19:01: Das war ein Riesentag ins Gesicht.

00:19:02: Der erste Tag im Office war geprägt von sehr, sehr vielen Tränen natürlich.

00:19:07: Und es war, das Samstag ist in Kolumbien schon passiert.

00:19:09: Wenn man mit Feministinnen dort redet, die sagen, der Vertrag wurde vor allem deswegen abgelehnt, weil eben die die Populisten, die Rechten, die Epigelikalen, die konnten so schon mobilisieren gegen diese der ideologieere Kennerung, die Genderideologie.

00:19:25: Und diese Idee, dass mit diesen progressiven Ideen in diesem Friedungsvertrag, in diesen Verhandlungen in Havana auf Kuba, dass seit die Familie korruptiert wird und alle Kinder zu schwulen und inzwischen mit Bürgern erzogen werden.

00:19:40: Und es war so erfolgreich, diese populistische Mobilisation, dass sie eben auch dazu beigetragen hat, diesen Friedensvertrag abzulehnen.

00:19:47: Was da in Kolumbien passiert ist, sehen wir jetzt immer stärker seit ein paar Jahren auch in Europa.

00:19:52: Das ist eine sehr, sehr ähnliche Strategie, dieses Vertäumen der Genderideologie.

00:19:57: Wir hatten dann versucht, die Organisation hat dann ganz viel Kampagnenarbeit natürlich gemacht, weil der versucht dabei genau diese, diese Themen in jedem dieser Kapitel des Friedensvertrags gab es eine Genderanalyse, eine feministische Analyse.

00:20:10: Und das bedeutet einfach, dass man mal jeden Kapitel, das ist zum Beispiel der Umgang mit Landreformen, der Umgang mit illegalen Waffen und Drogenbesitz, dass man hinter allen diesen Kapitel eine feministische Analyse eben packt und schaut, okay, wenn ich jetzt eine Politik implementiere, hat

00:20:28: das denn unterschiedliche

00:20:29: Auswirkungen auf unterschiedliche Gruppen der Gesellschaft aufgrund von Diskriminierungsstrukturen in der Gesellschaft?

00:20:36: Und das hat sie.

00:20:38: Weil sie so viele Diskriminierungsstrukturen in unserer Gesellschaft gibt.

00:20:41: Ich persönlich bin dann weiter für eine kurze Zeit nach New York und Myanmar fürs Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen.

00:20:48: Und dieses Unbehagen irgendwie, dass manche Dinge reduziert werden und andere Bedürfnisse eben nicht.

00:20:55: Und wie bestimmte Gelder verwendet werden und eben nicht.

00:20:59: Das kam immer so ein bisschen mehr hoch.

00:21:01: Das hat sich immer hoch höher geschabt in mir.

00:21:04: Dann habe ich mich dazu entschieden, einfach mal zur Versuchung in diesen außenpolitischen Bereich hineinzugehen, und zwar als Mitbegründerin des Center-for-Families von Polizien.

00:21:14: Das wurde dann im Jahr ein bisschen mehr als ein Jahr in London gegründet, jetzt eben auch in Berlin.

00:21:20: Und für uns, also unser Ansatz ist, wir verstehen feministische Außenpolitik.

00:21:26: Wir folgen dabei also in einem ersten Schritt, bedeutet das für uns anzuerkennen.

00:21:30: dass es eben weltweit Ungerechtigkeiten gibt, die bestehen überall in jedem Land, in jeder Gesellschaft.

00:21:35: Im zweiten Schritt verlangen wir, das ist unser Ansatz, das Außensicherheitspolitische Instrumente dann zu beitragen, dass genau diese Ungerechtigkeiten, dass sie abgebaut werden, dass sie minimiert werden.

00:21:46: Weil wir wissen im Forschung zeigt es, den zuverlässigsten Faktor dahin heben, ob ein Land nach innen oder nach außen gewaltbereit ist, das ist das Level des Niveau- und Gleichberechtigungen im Land.

00:21:56: Also wenn das irgendwie in Regierungen wie Deutschland mit seinen Richtlinien zur Riesenprävention und Förderung von Frieden, wenn die das irgendwie ernst malen, dann geht es an eine feministische Analyse und eine feministische Außenpolitik.

00:22:10: Einfach nicht dran vorbei.

00:22:12: Beim Center versuchen wir daher, wir arbeiten mit drei Säulen, so verstellen wir uns auf der Arbeit raus.

00:22:19: Wir haben einmal die Community-Arbeit, dann Research, also Forschung und Wissensproduktion, und die einfach ist die Lobbyarbeit.

00:22:27: Und es sollen wir alles gleichzeitig machen.

00:22:28: Also wir sind so eine Mische aus Think- und Dumptank, glaube ich, würde man das neu Deutsch sagen.

00:22:33: Und wir sind natürlich nicht neutral, also wir haben eine Agenda, zumindest die feministische Agenda.

00:22:38: Und dementsprechend bauen wir auf die Arbeit auch.

00:22:41: Also wir wollen, für die Communityarbeit gehen wir hinaus, wir sprechen, wir machen Veranstaltungen, weil wir dazu beitragen wollen, dass das Thema immer präsenter wird.

00:22:48: Dass es immer bekannter wird, dass es diese Ansätze in Außenpolitik und internationale Politik gibt.

00:22:54: Das ist... Ja, schon ein bisschen was Neues ist, weil Schweden das jetzt auch finanzional erleben macht, weil es immer ein bisschen mehr Organisationen gibt und Veranstalt gibt, immer mehr, aber dass das eben sehr etabliert ist.

00:23:06: Und durch unsere Forschungsarbeit bis zur Produktion, haben wir zum Beispiel sehr passende Häuser-Hilfung, eine Pythak-Kali-Stiftung, haben wir mit der Spöl-Stiftung ein Projekt zur Feministik von Policy Around the World.

00:23:22: Wir lassen Experten vor Ort schreiben, was sie denken, wie eine feministische Außenpolitik zu unterschiedlichen Themen oder auch zu unterschiedlichen in unterschiedlichen Ländern, wie das aussehen sollte.

00:23:32: Oder eben auch die Lobbyarbeit.

00:23:34: Und da möchte ich Ihnen kurz ein bisschen in eine Konfliktum bezeichnen.

00:23:39: Es wurde gerade schon die Sache mit der Resolution aus April erlebt.

00:23:44: Meine Organisation, gemeinsam mit anderen, Wir sind zusammen in diesem Bündnis, das ist ein Bündnis, dass die Aufgabe hat, zu Watchdog zu sein gegenüber der Sicherheitsresolution, und diese Sicherheitsresolution aus dem Jahr zweitausend, die hat zum ersten Mal festgesetzt oder festgehalten, dass Frauen zum eine wichtige Rolle im Konflikt- und Krisensituationen spielen, sondern dass auch die Auswirkungen von Konflikten und Kriegen unterschiedlich sind aufgrund von Geschlechter.

00:24:26: Diese Restitution ist im Jahr zweitausend.

00:24:29: Wir haben einerseits bahnbrechend, andererseits, glaube ich, zeigt sich auch wieder die Macht und die Stärke des Pachelhals, weil diese, es war bahnbrechend, weil es zum ersten Mal im Sicherheitsrat über diese Themen geredet wurde und sich Länder darauf einigen konnten, dass man was festhalten möchte.

00:24:47: Es war ernüchternd.

00:24:50: Zum einen war ich in den neunzehnten nach fünfzehn.

00:24:52: Die Frauen, weil diesen Frauenkongress schon sehr viel gefordert hatten, war es irgendwie knapp hundert Jahre später erst festgehalten wurde da.

00:24:58: Und auch, wenn man mit einigen von denen spricht, die die First Draft ist, also die waren aus dem Zivilgesellschaft, die den ersten Aufschlag geschrieben hatten, von dreizehn fünfundzwanzig.

00:25:09: Das ist beispielsweise eine Saarnamen.

00:25:12: an der Linie, das ist eine und das ist ein Weißreport mit Lieder und die Gründerin von der Organisation, die heißt International Civil Society Action Network.

00:25:20: Wenn man mit denen spricht, dann sagen die halt, ja cool, die Resolution so, aber was wir, was unsere erste Vorsteig war, das war viel radikaler, aber es wurde einfach so viel rausgenommen, es wurde das Thema Abrüstung ganz viel rausgenommen, es wurde rausgenommen, diese Ansatz, das soll nicht darum gehen mit dieser Resolution, dass wir Frauen besser integrieren.

00:25:40: in dieses aktuelle System, wie wir Sicherheit international verstehen, sondern dass wir das komplett neu denken.

00:25:47: Und diesen neu denken Ansatz der Anfragen stellen, das natürlich irgendwie ja betrohlich und auch das Thema Abrüstung im Sicherheitsrat natürlich sehr betrohlich ist, weil im Sicherheitsrate für eine Nation, die fünf Betonmächte, das ist Russland, USA, China, UK und Frankreich, Das sind gemeinsam mit Deutschland die Sex, Top-Arm, Waffen, Produzenten und Auslieferer der Welt.

00:26:17: Was paradox ist, weil der UN-Sicherheitsrat per UN-Charter dafür verantwortlich ist, internationalen Frieden und Sicherheit zu wahren.

00:26:26: Und das ist dann auch mein nächster Punkt.

00:26:28: Also feministische Außenpolitik geht nicht darum einfach nur at women and steer, also bringt man ein paar mehr Frauen an dem Tisch und... Dann lagen wir auch noch ein bisschen mal vor uns mit der Sicherheitskonferenz ein und dann machen wir ein Ladies' Breakfast bei der Sicherheitskonferenz.

00:26:40: Und so darum geht es hier an.

00:26:41: Sieht darum, Sachen grundlegend in Frage zu stellen und anzugreifen tatsächlich.

00:26:47: Also warum, warum haben wir eine internationale Sicherheitsarchitektur, die auf der Kumpenanlage basiert, dass mehr Waffen mehr Sicherheit bringen und dass Nuklearwaffen den absoluten Sicherheitsschutz bringen?

00:27:01: Das haben wir deshalb.

00:27:02: Weil als diese Institutionen, die die Macht haben, so ein System zu fordern, als die etabliert wurden, das war nicht ganz so eine Gruppe, die diese Entscheidung getroffen hat.

00:27:10: Das war eine kleine, privilegierte Gruppe, ziemlich wahrscheinlich genau dieselbe Gruppe, die solche Leute, die ein paar Jahre früher die Frauen, irgendetwas andere, die den hatten, für nicht vollgenommen haben.

00:27:22: Und diese kleinen, ja, was manche Leute in das Privates schieben wollen, dieses Nicht-ernsteigen von anderen meinen, so hat dann Ganz schnell, wenn diese Menschen in mächtigen Positionen sind, sind international riesige Auswirkungen.

00:27:38: Und das sieht man dann zum Beispiel auch in dem Beispiel, mit diesen mehr Waffen bedeuten mehr Sicherheit.

00:27:44: In dieser Anlage, dass als ein Beispiel im Jahrzehntehundert sind mehr Frauen durch ein Geschäftsbasisgewalt ums Leben gekommen, als alle Opfer von Kriegen und Kritiken zusammen.

00:27:56: Und wenn das Digitalität ist in der Wir-Leben, dann... geht das internationale Sicherheitssystem, das aufgebaut wurde, an die Lebensqualitäten der Mehrheit der Gesellschaft komplett vorbei.

00:28:08: Auch zu diesem Sicherheitspunkt, das ich gerade erwähnt habe, auch mit dem Nuklearwaffen, wie das der hineinspielt und dieses sehr toxisch-männliche, also was sehe ich auch in Trump und mit Nordkorea, das ist mein Nuklearbutton, ist Bigger than yours, dieser Schwanz-Vergleich auf diplomatischer Ebene.

00:28:24: Dazu hat ganz großartig Arbeit, beispielsweise, also auch Women's International League für Peace and Freedom dazu.

00:28:30: Aber im spezifischen, ganz speziellen, noch eine Organisation, die heißt Street Sheen Critical Will.

00:28:36: Das ist ein Ableganteil, gehört zu Wilf.

00:28:39: Die machen seit einigen Jahren großartige Abrüstungsarbeit.

00:28:43: Und das ist dann natürlich auch kein Wunder, die Organisation, die ihr meisten Vorstatt bei Abrüstungssachen irgendwie schaffen.

00:28:50: Das sind die feministische Organisationen, wenn wir uns den nuclear man treat hier.

00:28:55: Den Vertrag, der dazu führen soll, dass Nuklearwaffen verboten werden, aus dem Jahr zehntausend siebzehn angucken, dann finden wir ganz eine Organisation, die heißt ICANN, das ist die Entlaschencampaign to Abolition for Weapons.

00:29:06: ICANN ist ein Zusammenschluss von genau dieses Organisationen, die ich gerade erwähnt habe.

00:29:09: Die Direktoren, auch eine super Feministin, also diese Themen zur Abrüstung, das war schon immer von Feministen besetzt.

00:29:17: Und genau deswegen, weil die Strukturen, die eben so da sind, nicht mit den Realitäten von Feministinnen und der Mehrheit der Menschheit irgendwie zusammenpasst.

00:29:26: Dann, genau, wollte ich noch kurz ansprechen, was denn irgendwie, wie vielleicht aktuell so ein bisschen erstaunt ist mit feministischer Außenpolitik, passiert er was, ist es nicht, ist es pinkwashing oder ist das irgendwie richtig?

00:29:39: und wie funktioniert das überall?

00:29:42: Es gibt ganz tolle Bewegungen, es gibt ... Tolle Schritte in der richtigen Richtung an vielen Englorenten irgendwie.

00:29:50: Was natürlich auf jeden Fall auch dazu beiträgt ist, dass wir gerade in der Zeit leben, wo zwar der internationalen Backlash, der Angriff auf die Rechte von Frauen und der politischen Minderheiten immer mehr zunimmt, was aber sehr wahrscheinlich gleichzeitig eben auch eine Reaktion auf ist, die feministische Bewegung zunimmt.

00:30:08: Und wenn ihr eine feministische Bewegung zunimmt, dann macht ihr das in sehr vielen unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft.

00:30:13: Eben auch in deklamativen und auch so in Politik.

00:30:15: Um jetzt mal kurz irgendwie auf die etablierten außenpolitischen Institutionen zu schränken, in vielen Ministerien, in vielen Botschaften oder, sagen wir mal, in immer mehren Ministerien sehen wir, dass sich Frauen organisieren, dass Diplomate in Deutschland, wie zum Verein, in Spanien, vielleicht kurz in der diplomatischen Schule, da haben wir einen Betroffenen in Frankreich, gibt es überall Vereine in den Außenministerien.

00:30:42: Wo sich Frauen zusammenschießen, sind normalerweise nicht mehr gesagt.

00:30:45: Okay, im Moment, wenn man es läuft,

00:30:46: finde ich falsch.

00:30:47: Also,

00:30:48: zum einen funktioniert die Außenpolitik eben nach diesen ganzen alten G-Matter-Mustern, die mir nicht so zufrieden sind.

00:30:54: Und macht es natürlich völlig unfair verteilt.

00:30:57: Und feministische Aufregpolitik, glaube ich auch, das zwei Aspekte bedeutet.

00:31:02: Das ist zum

00:31:02: einen diese

00:31:04: feministische Analyse und die genderanalyse innerhalb von allen Themen.

00:31:08: Eben, ob Abrüstung oder Schutz von Geesnäckern und Friedsverhandlungen.

00:31:13: und alle aus dem politischen Themenhandel, aus dem Politik und dem Bund, feministische Analyse-Rente, aber auf der anderen Seite geht es auch einfach für eine präsentierte und für eine präsentierte Präsentation.

00:31:23: Und da, wenn wir uns die Außenregierende der Welt und die Botschaft dieser Welt angucken, da sieht es ziemlich mies aus.

00:31:30: Die Welt, unter denen die Fünfzig wohlhabend sind in Ländern dieser Welt, haben wir eine Botschaft der Lüne, gute von sechzehn Prozent.

00:31:38: Deutschland ist seit wenigen Wochen Ein paar von den neuen Besenzungen im Ausseitenamt und in den Botschaften in diesem Durchschnitt bis vor kurzem an die Unternehmendurchschnitt beim letzten paar Jahren.

00:31:49: Das ist zum ersten Mal, dass ich glaube, so hoch ist.

00:31:53: Deutschland hat ja auch nie eine Außenministerin.

00:31:55: Und aufgrund dieser Gegebenheiten, inhaltlich, aber auch diese krass ungefähre Verteilung von Macht, bilden sich jetzt langsam diese Diplomatinnengruppen und Vereine unterschiedlichen Ministerien.

00:32:07: Und Feministinnen in den Ministerien trauen sich immer mehr.

00:32:10: auch auszusprechen, an Dinge zu sagen.

00:32:15: Ich persönlich bin seit Anfang des Jahres ja die meiste Zeit der Woche, viele Tage die Woche im aushaltigen Amt, weil ich gefragt wurde, ob ich als Beraterin reinkomme, um eine Sache des Ministersofs arbeiten zu, es gibt eine Lateinamerik Initiative um die FIP.

00:32:32: Die Beziehung in Deutschland und in Amerika zu verstärken.

00:32:34: unterhalb dieser Initiativen baue ich ein Netzwerk zu Menschen, Frauen, Richter.

00:32:39: inzwischen hat keine Amerika Karibik in Deutschland

00:32:41: auf.

00:32:41: Das bedeutet nicht,

00:32:42: ich habe gar keinen Fall, dass ich in Deutschland feministische Außenpolitik mache.

00:32:45: Deutschland ist so mein

00:32:46: weit von der feministischen

00:32:47: Außenpolitik entfernt.

00:32:48: Es ist so ein richtiger Schritt in eine kleinere Richtung.

00:32:52: Und das glaube ich, weil für mich auch feministische Außenpolitik bedeutet, Die Anliegen von feministischer Zivilgesellschaft weltweit auf Augenhöse begegnen.

00:33:03: Und das, was uns die feministische Zivilgesellschaft sagt, was die irgendwie von einem anderen, von anderen Regierung, irgendwie fordern, das ernst zu nehmen und das anzusehen.

00:33:14: Und so habe ich persönlich, als wir mit dem Minister im April auch nach Latein Amerika gereist sind, habe ich mich persönlich riesig gefreut, als An der Entscheidung festgehalten wurde, erst die feministischen Aktivistinnen zu treffen und danach ein Herr Bolzanaro.

00:33:32: Ich werde oft, glaube ich, manchmal gefragt, wie das dann zusammenpasst, dass ich zum einen Aktivist im Mittel, aber dann doch so nah und eng für die Regierung arbeite.

00:33:44: Wurde dafür auch schon gut kritisiert, was ja fair ist und was uns denn aushalten können.

00:33:49: Ich persönlich glaube, dass man genau diese Arbeit machen kann, dieses sehr, sehr kritische.

00:33:55: Und wir haben auch meine Organisation selbst und persönlich auch die Sachen mit der Resoluzierung auf dem April-Sendstand kritisiert, was da liegt und das Regierung, was das ausländische Amt da gemacht hat.

00:34:05: In derselben Woche, als ich da ist, um diese Ministerweise mit vorzureiten.

00:34:09: Also ich glaube, unser persönlicher Ansatz von meinem Center ist, versuchen sozialen Wandel so herbeizuführen, indem man gleichzeitig von außen kritisch pusht.

00:34:19: Und ehrlich, offene und auch sehr starke Kritik.

00:34:22: Ich meine, es geht um einen riesengesellschaftlichen Wandeln.

00:34:25: Da kann man nicht mal mit Women Empowerment oder so ankommen.

00:34:28: So funktioniert das nicht.

00:34:29: Wenn man das gleichzeitig von außen pusht.

00:34:31: Und aber auch, wenn man Zugänge bekommt, Instruktorinalen versuchen, die so stark

00:34:37: feministisch

00:34:37: zu machen wie möglich.

00:34:39: So lange man Identität bewahrt, glaube ich, kann das gut funktionieren.

00:34:42: Das ist unser Ansatz.

00:34:44: Und jetzt wollte ich ja wirklich, was du noch zur Resolution kannst sagen.

00:34:47: Genau.

00:34:48: Im April diese Resolution in den Sicherheitsfahrt kam.

00:34:52: Also Deutschland ist gerade für zwei Jahre nicht ständiges Mitglied in Sicherheitsräten für eine Nation.

00:34:57: Und als sie sich beworben hatten, haben die irgendwie gemeint, hey cool, lass mal sexualisiertes Gewalt in Konflikten angehen.

00:35:03: An sich eine gute Sache.

00:35:06: Also klar, es gibt irgendwie aus feministischen Bewegungen, die sehr stark sich mit dieser Frauenfriedensicherheit Agenda befassen, auch kritik dem gegenüber, weil das Thema, das aus dieser Agenda immer wieder und verständiger ausgenommen wird, das ist dieses Opferthema von als Opfer.

00:35:20: Weil das ist das, worauf sich auch irgendwie die größten Gegner von der feministischen Agenda so ein bisschen verständigen können.

00:35:28: Wenn man Frauen immer als Opfer darstellt, dann hätte man die auch klein.

00:35:31: Weiterein ist es eine wichtige Realität und muss angegangen werden.

00:35:34: Problematisch wird es natürlich, wenn er so eine Schlagsheite bekommt.

00:35:39: Okay, Deutschland hat sich das vorgenommen, bringt eine Resolution im Aprilal.

00:35:45: Wir gemeinsam, auch mit dem Bündnis, mit Bülfme, die haben GBI und anderen Organisationen im März schon auf einen Brief herausgebracht.

00:35:54: An die Bundesregierung haben wir gesagt, hey, pass mal auf, guckt euch mal den Sicherheitsrat an.

00:36:00: Das sieht nicht so rosig aus.

00:36:01: Wir haben jetzt irgendwie die Trump-Regierung da hoch, misobiel, hoch, frauenfeindlich, nationalistisch.

00:36:08: Wir glauben, dass wenn ich die Resoluzion hineinbegeut, wird es ein Backlisch geben.

00:36:14: Und das, was dabei rauskommt, wird ein Rückschritt gegenüber verheerlichen Resoluzionen.

00:36:19: Das haben wir im März gesagt, genau so.

00:36:21: Dann kommt es zum April.

00:36:22: Deutschland bringt einen sehr guten Resoluzionstext ein.

00:36:26: Trump-Regierung guckt sich das an.

00:36:28: und sagt so, ähm, da steht irgendwas zu sechs, so eine produktive Rechten.

00:36:32: Also ganz prim gesagt auch Zugang zu Schwangerschaftsabbruch.

00:36:36: Und die gesagt, Deutschland, wenn ihr das lassen wollt, dann bringen wir den Tembete ein, und dann habt ihr überhaupt nichts gewonnen.

00:36:41: Deutschland hatte gleichzeitig aber schon alle, die lieber aufgefahren sind, wie Dennis Ruckwege und Nadja Murat, die Friedenswälter in den Preisträger, Regionellin Adriana Schumi, irgendwie alle nach New York geschah.

00:36:52: Und hat sich dann entschieden, die Sprache rauszunehmen, die Trumps Regierung kritisiert hat und die Resolution doch durchsbringen.

00:36:59: Wie als Zivilgesellschaft, ich persönlich, meine Organisation und das Bündnis, haben das sehr sehr sehr stark kritisiert.

00:37:06: Der Zugang zu so reproduktiven Rechten kann für Feministinnen und Feministinnen nur eine absolute Rote Linie sein, wenn das eingeschränkt werden soll.

00:37:14: Dann werden immer dann, wenn man den Körper von Menschen, von meistens eben Frauen kontrolliert, kontrolliert man deren Komplette zu halten und deren Komplette die Lebensqualität.

00:37:23: Genau so ist das da passiert.

00:37:25: Feministische Außenpolitik hat ziemlich viele Aspekte.

00:37:28: Also wie ich vorhin gesagt hatte, feministische Außenpolitik bedeutet alle Themen, die außenpolitisch sicherheitspolitisch relevant sind, die brauchen eine feministische Analyse.

00:37:37: Und so bedeutet das, beispielsweise, es müssen immer Menschen und Frauen recht im Mittelpunkt

00:37:42: von

00:37:43: außenpolitischer Handeln stehen.

00:37:44: Konkretes Beispielwähne.

00:37:46: Es gibt Zero, die Convention, die Elimination of all forms of discrimination against women, die ganz klare Vorstellungen und Paragraphen dazu hat, welche recht befördert werden müssen, von Frauen damit gleich Berechtigung der Geschlechter weltweit Bestand haben kann.

00:38:03: Und ein Land wie Deutschland müsste dann im Folge Schluss sich dafür einsetzen, dass genau die Sachen im eigenen Land auch eingehalten werden, weil das ist eine internationale Konvention, das ist Teil von Außenpolitik.

00:38:14: In Deutschland

00:38:15: aber haben wir also unsere Schwangerschaft verbrüchen und straff gesetzt und das ist wohl vereinbar.

00:38:20: Feministische Außenpolitik bedeutet, wie ich vorhin schon gesagt habe, auf jeden Fall Abrüstung, geklärme Abrüsten.

00:38:26: Das bedeutet, sich einzusetzen, dass wir sind Teil der Kampagne, um Killer-Roboter zum Beispiel zu stoppen.

00:38:32: Das sind vollauschungende Waffensysteme.

00:38:35: Es gibt dazu seit noch gar nicht so langer Zeit eine internationale Kampagne, die wird angeführt von der viel zu weltweite Regerin von Charlie Williams.

00:38:44: die die Vincent Nobelpreis dafür bekommen hat, dass sie die anthropöse Landmines verboten hat.

00:38:51: Und genau diese Frau, die schon mal geschafft hat, weil alle gesagt haben, kriegst du nie eine Vorschrift, Utopie, unrealistisch.

00:38:59: Die hat das jetzt zur Aufweglung gemacht, vor allem mit Human Rights Wish und auch Organisationen wie unsere, da nach vorne auch zu preschen.

00:39:06: Zu sagen, hey, Deutschland hat ein bisschen Kollektionsvertrag aufgenommen, ist jetzt mal ein bisschen trommig, aber wir wollen, dass ihr euch dafür einsetzt.

00:39:12: Feministische Außenpolitik bedeutet, den Sicherheitsrat auf Eichendationen feministisch zu machen.

00:39:16: Und da gibt es wieder ein Shout-out an Grünes International League for Peace and Freedom, die früher in diesem Jahr einen ganzen Guide dazu rausgebracht haben, was das dann bedeutet, den Sicherheitsrat feministisch zu machen.

00:39:26: Feministische Außenpolitik bedeutet, durchaus ein russisches Handeln feministische Zivilgesellschaft überall zu fordern und deren Anliegen als Prioritäten anzusehen.

00:39:34: Feministische Außenpolitik muss der Kampf gegen die Klimakatastrophe bedeuten.

00:39:38: Nicht nur, weil auch da wieder Frauen disproportionately betroffen sind, weil disproportionately betroffen die Armen sind.

00:39:46: Der größte Teil der Armenbevölkerung weltweit sind Frauen.

00:39:50: Und gestern Abend war ich bei einer Veranstaltung, wo auch Luisa Neubauer, die Anführerin von Fridays for Future geredet hat, weil, wie sie auch gestern gesagt hat, Einer dieser Tipping Points, diese unumkehrbaren Sachen, das Auftaun des Permafrostes gerade erreicht.

00:40:04: Wir haben jetzt noch eine Handvoll von Jahren, um die Größe Katastrophe abzuwenden, dass bei zwei Tausend ein Hundert dieser Planeten nicht mehr bewohnbar ist.

00:40:12: Feministische Außenpolitik bedeutet auch eine feministische Entwicklungspolitik zu fördern.

00:40:17: Dafür weiß ich gerne auf ganz viele Arbeit, die Oxfam macht, die haben ganzen Guide auch dazu, was das bedeutet, feministische Entwicklungspolitik.

00:40:24: Genau, das waren jetzt mal so ein paar.

00:40:27: paar Themen angesprochen und ich glaube, das war so in meiner Zeit, oder?

00:40:30: Okay, dann mache ich jetzt mal hier erstmal Schlussstrecht, glaube ich.

00:40:40: Okay, ja, also wurde gebildet, einfach ein paar Sachen einzugehen, die sie gesagt haben, machen natürlich sehr gerne und besonders bei der Bewertung dieser Resolution im Sicherheitsrat, da habe ich eine etwas andere Wahrnehmung und da würde ich aber gleich gerne noch draufkommen.

00:40:55: Also, was die Geschichte angeht, fiel mir ein, wie dieses gesamte hundert Jahre Frauenwahlrecht, wir haben auch im letzten Jahr, siebzig Jahre allgemeine Erklärung der Menschenrechte gefeiert, ist übrigens auch eine unglaublich tolle, stark gemuntige Frau, die allgemeine Erklärung der Menschenrechte die sich dafür eingesetzt hat, dass sie eben gerade nach dem Zweiten Weltkrieg, und es fing ja schon an mit bestimmten Konflikten aus Westkonflikten und so, aber dass sie da im Grunde alle beieinandergehalten haben und es geschafft hat.

00:41:23: Das ist für mich eine Stärmschunde der Menschheit, dass diese eigenen Erklärungen der Menschenrechte haben.

00:41:27: Und in der Erklärung der Mütter dieser Erklärung einfach auch nur noch zur Geschichte dazuzufügen.

00:41:34: Kurz was zur feministischen Außenpolitik.

00:41:37: Wir hatten eine Debatte dazu im Februar im Bundestag auf der Grundlage eines Antrags, den die grüne Fraktion gestellt hat.

00:41:44: Und in dieser Debatte hat Claudia Roth gesagt, feministische Außenpolitik heißt nicht Frauen zu zählen, sondern dass Frauen zählen.

00:41:52: Also es geht nicht nur um, dass wir da fünfzig Prozent überall haben, sondern dass die Lebensrealität von Frauen den Mittelpunkt und die Lebensrealität der Menschen.

00:42:02: im Mittelpunkt der Außenpolitik stehen und deswegen ist es eben auch nicht einfach nur, da tut man dort noch was dazu, wie Sie auch gesagt, es ist ein grundlegender Wahngelmann.

00:42:11: Viele sagen, es ist ein Paradigmenwechsel.

00:42:12: Das heißt, es ist ein völlig anderes Denken.

00:42:14: Da gibt es nicht Interessen von Staaten.

00:42:17: Wie jetzt, sagen wir es sind im Mittelpunkt der Außenqualität, sondern die Bedürfnisse von Menschen.

00:42:21: Und das ist ein ganz anderes Denken.

00:42:24: Wenn man das mal zu Ende denkt, was das bedeutet, auch in Strukturen, auch im ausserigen Amt, was sich alles an der Randehensweise ändern müsste.

00:42:32: Aber das ist die Grundlage.

00:42:34: Es geht nicht nur darum, überall sozusagen, fünfzig Prozent zu haben, sondern es gibt auch einen ganz anderen Denkansatz.

00:42:40: einen ganz anderen Handlungsansatz, einen ganz anderen politischen Ansatz zur Grundlage der Außenpolitik und nicht nur der Innenpolitik.

00:42:48: Aber jetzt reden wir über feministische Außenpolitik zu machen.

00:42:51: Die Schädelinnen

00:42:52: und Schädel haben ja sehr schön zusammengefasst, warum es da geht.

00:42:56: Es geht um drei Erz, die Repräsentationen, die Rechte und die Ressourcen.

00:43:01: Kann man sich auch ganz gut merken.

00:43:03: Also da geht es, dass Frauen natürlich die Hälfte der Macht haben.

00:43:05: Aber es geht auch Frauenrechte an, überall.

00:43:08: Und es geht natürlich den Zugang zu den Ressourcen.

00:43:10: Zu dieser Resultatur im Sicherheitsrat, wie heißt sie?

00:43:15: Ich war ja, weil diese Debatte dabei im Sicherheitsrat hatte, also das Vergnügen, da haben wir eine Delegation nach New York reisen zu dürfen.

00:43:24: Das war absurd, weil es war Ostern-Gießtag, genau, der Dienstag nach Ostern.

00:43:30: Und die sind in der Früh um fünf.

00:43:31: Ich bin zufrieden geflogen.

00:43:34: Das ging es nicht nach New York.

00:43:37: In der Wohnung Fünf in Technik losgeflogen und am nächsten Tag um acht, glaube ich, in Technik wieder zurückgekommen.

00:43:43: Also es war, man muss doch nicht mal Hotel buchen, weil wir

00:43:48: sozusagen

00:43:48: die Flugzeuge schlafen haben.

00:43:50: Aber es war ein unglaublich spannendes Ergebnis an einer Sitzung des Sicherheitsrats Teilen und es ging gerade eben um die Verabschiedung dieser Resolution.

00:44:00: Und ich habe gesehen, was im Vorfeld alles getan wurde, um diese Resoluzion zu einem Erfolg zu machen.

00:44:06: Und Sie haben ja auch da mitgewirrt im Vorfeld.

00:44:08: Und was ich unglaublich krass fand, dass die chinesische und russische Regierungen signalisiert haben, sie enthalten sich und dass die amerikanische Regierung nur die US-Regierung mit Wehtung

00:44:21: bedroht

00:44:22: hat.

00:44:22: Das ist auch neu in dieser Welt, dass du konzentrierst, Vor einigen Jahren noch darauf verlassen, wer dein Bündnispartner sind und wer dagegen ist.

00:44:32: Darauf kann man sich heute so sagen, wenn politisch nicht mehr verlassen, das ist echt krass.

00:44:37: Dass sogar China und Russland gesagt haben, das hängt mal durch, dann machen wir jetzt keinen großen Kerl.

00:44:42: Aber wie USA, die Trump-Regierung gesagt, also dann gehen sie tatsächlich um die herkultiven Rechte, dann

00:44:48: haben sie bis eto

00:44:48: reingelegt.

00:44:50: Aber was das Tolle war in dieser Debatte war, es war eine offene Debatte, es war ein Gäste eingeladen, Sie haben es schon gesagt, Nagyamurat, Viennismogwege, Amal-Kluny, Brüder-Petten, die Sonderbericht der Schweizerin der UN, für die Rechte von Frauen in Konflikten waren da und alle hatten seine Möglichkeit, sich dazu noch mal sehr stark zu äußern.

00:45:11: Und allein das schon, hat, glaube ich, war ein ganz ganz wichtiges Zeichen, dass sozusagen auf allerhöchster Ebene dieses Thema Auch mit den Menschen, die sich seit vielen Jahren darum kümmern, die fliegend so Weltkreisträger sind, die einfach Experten und Experten sind, das sind so hoch, habe ich mich einfach mal so durchgewunken, sondern wirklich als ein richtiges Student zu diesem Thema veranstalten wurde.

00:45:37: Das, glaube ich, ist schon mal ein Wert an sich.

00:45:39: dass es so hochrangig international zur Diskussion gestellt wurde.

00:45:44: Und ich habe danach nach dieser Debatte nicht wirklich auch mitverfolgt.

00:45:47: Das machen wir USA.

00:45:48: Was wir hinter den Kulissen und man sah sie immer rumwuseln, während da vorhin geredet wurde, hinten wurden Papiere irgendwie rumgereicht.

00:45:54: Und ich dachte, was kommt das da raus?

00:45:56: Weil, als der Vertreter der USA geregelt hat, hat sich nicht mehr äußert.

00:45:59: Die haben ja auch noch Nein gesagt und zu dem schrittlichen

00:46:01: Punkt überhaupt

00:46:02: nichts gesagt.

00:46:03: Und dann war die Abstimmung.

00:46:06: Und die Enthalten haben sich tatsächlich in Russland und China und alle anderen haben zugestimmt.

00:46:11: Und dann war erst mal eine große Erleichterung natürlich.

00:46:14: Und ich habe danach dann mit Murat Petten-Mutwege

00:46:18: geredet.

00:46:19: Amalton hier gesagt, ist das jetzt ein Rückschritt oder hilft es Ihrer Arbeit?

00:46:23: Wie schätzen Sie das ein?

00:46:24: Und alle, die in der praktischen Arbeit sind, haben gesagt, es hilft uns.

00:46:29: Es hilft uns in der praktischen Arbeit.

00:46:31: Wichtig ist die Umsetzung.

00:46:33: Und es ist auch kein Rückschritt, weil es nicht hinter bestehenden Resolutionen zurückgeht, weil die in dieser Resolution ja aufgedestet sind.

00:46:39: Am Anfang in den ersten Kapiteln wird mit Zug genommen auf die schon verhandene Resolutionen, wo es um ihre repolitiven Rechte der Frauen geht.

00:46:46: Die sind nicht ausgestrichen worden.

00:46:48: Die sind doch nicht nochmal explizit erwähnt worden.

00:46:51: Aber sie sind sozusagen aufgedestet

00:46:53: worden.

00:46:53: Wir nehmen Bezug auf, weil sie mit Zug aufgedestet wurden.

00:46:55: Sie sind

00:46:55: ja sieben mittlerweile mit Zug gestrichen worden.

00:46:59: Also sie sind sozusagen safe, sind erwähnt worden, die sind nicht in Frage gestellt worden, aber sie sind dort nicht extra noch mal, das ist richtig.

00:47:08: Aber die Praktikerinnen und Praktiker haben mir gesagt, Es hilft uns in unseren konkreten Augen und ich glaube, was wir jetzt alle miteinander machen, die Zivilgesellschaft, auch die politischen Parteien, wir als Bundeskanzlerin.

00:47:21: Jetzt die Bundesregierung hat lange auf Essen haben.

00:47:24: Was macht denn der Umsetzung?

00:47:25: Das ist das große Problem.

00:47:26: Auch die Resolution,

00:47:27: die Gurschpunkte,

00:47:28: dreizehn, fünfundzwanzig, sagen, da stehen ganz tolle

00:47:31: Sachen drin, die bis heute auch

00:47:32: nicht umgesetzt wurden.

00:47:33: Und das ist das große Problem.

00:47:35: Man kann ganz tolle Resolutionen auf UN-Ebene verabschieden, kann sich freuen, dass sie endlich auf dem Papier stehen.

00:47:40: der Realität entfalten sie keine Wirkung.

00:47:42: Und ich glaube, das ist das Entscheidende.

00:47:44: Das, was da drin steht, wie wird es implementiert?

00:47:47: Wie wird es in die Realität

00:47:48: umgesetzt?

00:47:49: Was für Strukturen haben wir dafür?

00:47:50: Welche Gelder haben wir dafür?

00:47:52: Das ist ja das große Problem, dass auch diese nationalen Aktionspläne, die erwähnt wurden, die Deutschland

00:47:57: aufhand zur Umsetzung.

00:47:58: Auch alles tolle Sachen, die da drin stehen, kann man überall sagen.

00:48:01: Super, wunderbar.

00:48:02: Es gibt im ganzen Außenministerium kein Resort für die Umsetzung dieses Riesenaktionsplans.

00:48:07: Es gibt

00:48:08: kein Geld für die Umsetzung

00:48:09: dieses Riesenaktionsplans.

00:48:10: Und ich glaube, darum muss es gehen.

00:48:12: Natürlich, den Druck von außen ist... die feministischen Rechte in den Vordergrund zu stellen, aber gleichzeitig sozusagen immer auch wieder nachhaken.

00:48:21: Es gibt kein

00:48:21: Monitoring, es gibt

00:48:22: keine Kriterien zur Überprüfung, haben wir das mit dem welchen Zeitraum, haben wir das erreicht oder nicht erreicht, was passiert, wenn wir es nicht erreichen, gibt es Sanktionen, also was ja.

00:48:31: Und das wird dann ziemlich klein teilen und ziemlich mühselig, aber das gehört auch dazu.

00:48:35: Das eine ist der Aktivismus oder Aktionismus und das andere ist die Diplomatie.

00:48:39: und das dritte ist sozusagen auch das klein teilen, die die Nachhaken dranbleiben.

00:48:44: Es gibt Und jetzt auch nach dieser Debatte eine Initiative hat eine SPD-Kollegin ergriffen eine Parlamentarierinnengruppe zur feministischen Außenpolitik.

00:48:53: dass ich auch gut finde, über die Fraktionsgrenzen hinweg.

00:48:56: Ja, da sind SPD, also wirklich aus allen demokratischen Fraktionen, sind da Frauen, ausschließlich Frauen in dieser Gruppe.

00:49:03: Und das ist auch wichtig.

00:49:04: All diese Initiativen sind wichtig, weil es muss von allen Seiten Druck gemacht werden, sonst kriegen die die Trastikkonformationen nicht hin.

00:49:12: Und ich sehe da auch den vielen Negativen, was ich sehe, auch als Spaltung und Nationalismus und Rassismus, was zunimmt, auch an die immer symptomatrischen Kräfte.

00:49:22: auf der anderen Seite sehe ich eben auch diese vielen tollen Frauen, die sich neu engagieren oder immer noch engagieren und sagen, wir lassen uns doch das nicht wegnehmen, was wir erkämpft haben.

00:49:33: Als im Gegenteil, wir wollen noch weitergehen.

00:49:44: Jetzt braucht es noch ein bisschen was Mut machen des.

00:49:47: Also das eine, was

00:49:49: ich jetzt

00:49:50: heute noch gemacht habe, ich finde

00:49:53: großartig, dass

00:49:55: es Frauen gibt, die genau in diesem Bereich aktiv sind, auch jüngere Frauen, die in diesem Bereich aktiv sind.

00:50:01: Ich persönlich habe sehr viel Hoffnung in die nächste Generation.

00:50:04: Also wir haben gestern mal hier so ein Konkreis für die Bildung und da waren zwei Mädels von Friend for Future, aber auch zwei Jungs, die hier in München engagiert sind, in Münchner Schülerinnen.

00:50:16: Und die waren so anders, also so, so, ich weiß gar nicht, wie ich das sagen soll.

00:50:22: Die wollen das tun, die wollen das erreichen.

00:50:25: Sie sind einfach

00:50:27: anders.

00:50:27: Und da

00:50:27: habe ich ganz viel Hoffnung drin.

00:50:31: Ich finde es wunderbar, dass zumindest in Deutschland diese Themen diskutieren werden.

00:50:36: Wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben,

00:50:43: wir haben, wir haben, wir haben, wir

00:50:44: haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir haben, wir die sich sehr aktiv einsetzen.

00:50:58: Wenn du sagst, es gibt diese Fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe, ist das erstmal super.

00:51:04: Also es ist viel mehr, als das, was wir in den letzten Jahren hatten.

00:51:08: Ich glaube, dass wir an diesem Thema ganz dringend noch weiter machen müssen, dass wir viel lernen müssen, wie gesagt aus der Geschichte.

00:51:16: Wir waren gerade in Bosnien-Hetzgubina, dann in einer Bildungsreise und die Leute,

00:51:21: die da leben,

00:51:22: haben richtig Angst vor einem neuen Krieg, den Aufbau von der ARW in der Publikas Rebs gab.

00:51:30: Da

00:51:31: denke ich wieder, warum haben die das?

00:51:33: Einen Alltag fünf Stunden entfernt und wir haben das alles gehabt, vor fünf, zwanzig Jahren, also nicht jetzt vor hundert Jahren oder sowas, und es passiert wieder immer sowas.

00:51:42: Aber wir müssen lernen aus der Geschichte und wir müssen die Ressourcen umwandeln und wir müssen Geld

00:51:48: damein tun.

00:51:48: Aber

00:51:49: ich habe durchaus Hoffnung, dass in diesem Bereich... Was geht durch Vernetzung, durch Aktivität und dass wir auch Männer mitnehmen müssen können.

00:52:02: Wir müssen sowieso, aber das ist vielleicht auch Männergift, gesagt.

00:52:05: Wir haben nicht nur gesagt, wir haben doch ein Spiel wie Sonnachmal, sondern wir unterstützen euch, wir machen mit, weil wir einfach sehen, dass es wichtig ist.

00:52:16: Es bleibt viel zu besprechen.

00:52:17: Wir bleiben auch sicherlich an dem Thema dran.

00:52:20: Vielen Dank, dass ihr beide dabei habt und zu engagieren eure Sachen vorgetragen habt.

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